Nach Shevon, Ishabel, Rond und
Timyian nun Yelco. Ein Versager, ein absoluter
Looser, der seinem Vater, dem Generalissimus, nichts recht machen kann. Der den
wichtigsten Tag seines Lebens, die Offiziersweihe, verpennt, aus der Familie
ausgestoßen und fortgeschickt wird.
Bei seinem Onkel, Graf Maneyan
von Comath, hofft Yelco, etwas Anerkennung zu finden und sich beweisen zu
können. Und tatsächlich behandelt sein Onkel ihn wie einen verloren geglaubten
Sohn, zieht ihn zu wichtigen Beratungen hinzu, übergibt Yelco sogar den Auftrag,
die Piratenüberfälle an der Küste zu untersuchen.
Yelco bekommt eine Einheit
zugeteilt, die nur aus Halunken und Halsabschneidern besteht. Männern, die zur
Armee gegangen sind, um nicht im Gefängnis zu landen. Yelcos erste Aufgabe ist
es, den Respekt der Männer zu erringen und das schafft er auf unnachahmliche
Weise. Nur gut, dass sei Vater, Graf Yoreth, das nicht sieht. Der General geht stets
nach Vorschrift und nach Lehrbuch vor. Schnell muss Yelco lernen, diese Ausbildung
zu vergessen und stets das Unerwartete zu unternehmen. Sein Vater hat viele
Schlachten verloren und viele Städte gingen an den Feind, weil Graf Yoreth berechenbar
geworden ist. Der Feind kennt jeden seiner Züge im Voraus und eine Niederlage
führt zur nächsten. Kein Wunder, dass sich bei den Adeligen, die ihre Söhne im
Krieg opfern müssen, Unmut regt. Dazu kommt eine unentschlossene und stets auf
Harmonie bedachte Königin, die den Warnungen ihrer Berater keine Beachtung
schenkt.