Ycena war einst eine
prunkvolle und mächtige Kaiserstadt, der Nabel der Welt, Reich an Kultur und
Handel. Vierzehn Hexen gingen dem Kaiser zur Hand. 13 Hexen in je einer der
Provinzen und die vierzehnte Hexe beriet den Kaiser vor Ort bei Hofe. Niemand
weiß heute noch, was den Eklat verursacht hat aber die vierzehn Hexen taten
sich zusammen, um einen gewaltigen Fluch über Ycena auszusprechen und der ganze
Hofstaat fiel in einen tiefen Schlaf. Es geht das Gerücht, dass derjenige, der
die Prinzessin küsst, diese aus dem Schlaf erwecken und neuer Kaiser werden
kann. Doch der Palast ist von einer dichten und undurchdringlichen Dornenhecke
umgeben. Viele tapfere junge Männer haben über die Jahre hinweg versucht, den
Fluch zu brechen, doch niemandem gelang es. Über die Jahrhunderte hinweg vergaß
man die Stadt, den Palast und das Märchen, viele halten es mittlerweile für
Unfug. Für die Menschen ist es unvorstellbar, wie jemand einen Jahrhunderte
währenden Schlaf überleben soll, ohne Essen und Trinken.
Das Kaiserreich löste sich auf
und in jeder der ehemaligen Provinzen bildete sich ein eigenständiges
Königreich. König Tiban herrscht über das Königreich Lathien, in der die
Ruinen der alten Kaiserstadt stehen. Er ist ein grausamer und despotischer
Herrscher und seine ungerechten Taten führen dazu, dass sich einige Menschen
der alten Märchen besinnen und sich nach Ycena begeben um zu sehen, ob die
Dornenhecke wirklich so überwindbar ist.




