"Leandro ist eine schneeweiße
Damascener Taube mit zwei schwarzen Querbinden auf den Schwanzfedern und den
Flügelenden." So beschreibt Tim Stern seinen Hauptcharakter in diesem außergewöhnlichen
Fantasybuch.
Leandro lebt mit seinem Bruder Artus
zusammen in einem Taubenschlag hoch über Venedig und wartet auf seinen ersten
Einsatz. Er ist noch jung und unerfahren und Artus schüttelt oft den Kopf über
die Disziplinlosigkeit seines kleinen Bruders. Immer wieder verlässt Leandro den
Taubenschlag, um die Stadt zu erkunden. Er
lernt Paolo und Lorenzo kennen, zwei venezianische Tauben, die ihm alles
wissenswerte über die Stadt beibringen. Auf einem seiner Flüge begegnet er der wunderschönen Sophia und verliebt sich
auf den ersten Blick in sie. Er freundet sich mit Moskito, einer junger
Fledermaus an, die unbedingt eine Brieftaube werden möchte und er lernt
Galileo kennen, eine weise Eule, die nur in Reimen spricht.
Bald kommen die Freunde einem Komplott
der Ratten auf die Spur, welcher die Menschheit vernichten könnte. Nun obliegt es Leandro und seinen Freunden,
den Plan der Ratten zu vereiteln, auch wenn sie sich damit in große Gefahr
begeben.

