Lena Bürkle ist bei ihrer Großmutter
aufgewachsen. Ihre Mutter Julia starb vor über zwanzig Jahren in einer
Feuersbrunst, als Lena noch ein Kleinkind war. Ihre Großmutter, Gertrud Bürkle, ist
jedoch bis heute davon überzeugt, dass ihre Tochter Julia keinen Selbstmord
begangen hat, wie damals gemunkelt und gemutmaßt wurde.. Der Fall wurde als ungelöst zu den
Akten gelegt. Gertrud zieht ihre Enkelin mit viel Liebe auf und versucht, die
Lücke zu füllen, die Julia hinterlassen hat.
Als
Lena im Pflegestift „Villa Goldene Sonne“ eine Stelle als Pflegerin antritt,
fühlt sie sich dort sofort wohl. Nur der Stationsleiter, Stefan Weiß, scheint
eine regelrechte Abneigung gegen sie zu hegen. Nichts, was sie tut, kann ihn
zufriedenstellen.
Da Stefan Weiß aber insgesamt
ein unfreundliches Gemüt hat, macht sich Lena nicht allzu viele Gedanken über
den Stoffel.
Sie gibt ihr Bestes, alles andere wird sich klären, denkt sie. Außerdem
hat sie andere Sorgen. Sie hat sich vor kurzem erst von ihrem Freund Max
getrennt und dieser verkraftet die Trennung nur schwer. Lena hat das Gefühl,
dass Max sie stalkt. Und eines Tages erscheint er sogar im Pflegeheim.








