Sie nennen sie
Madelaine. Aber der Name fühlt sich so fremd und falsch an wie die Umgebung, in
der sie aufwacht. Sie hat ihre Erinnerungen verloren. Erinnerungen an ihr
Leben, an ihre Familie, an ihren Namen. Doch was sie ihr erzählen, kann und
will sie nicht glauben. Sie hat das Gefühl, dass alles falsch ist. Es bleibt
ihr keine andere Wahl, als sich dem Alltag zu fügen, die Schule zu besuchen und
ein Leben, das sie nicht kennt, weiterzuleben.
Ihr Cousin Thiazi
lässt sie kaum aus den Augen und begleitet sie überall hin. Er ist Polizist und
seine Anwesenheit in der Schule sorgt für Gesprächsstoff unter den Mitschülern.
Wer ist dieses fremde Mädchen, das sie an nichts erinnert und ständig von einem
Polizisten begleitet wird?
Bei einem Spaziergang
im Wald begegnet Madelaine einem Fremden, der mehr über sie zu wissen scheint.
Um ihn erneut zu treffen und Thiazi zu überlisten, ersinnt die junge Frau eine
List, in die auch zwei ihrer Mitschüler hineingezogen werden. Marc und Maria,
die so etwas wie Freunde geworden sind. Was der vermummte Mann ihr allerdings
erzählt klingt so unglaublich, dass Madelaine an ihrem Verstand zweifelt. Doch
der Name, den dieser Fremde verwendet, berührt ihre Seele und klingt vertraut:
Himinglaeva. Der Mann, Grimnir, warnt sie davor, ihrem Cousin Thiazi zu trauen
und möchte ihr helfen, ihre Erinnerungen wiederzufinden. Aber kann sie ihm
trauen und der unglaublichen Geschichte, die er erzählt?



