27 September 2024
Krieg der Klingen (Aral Königsmörder Band 3) von Kelly McCullough ein reread
03 Februar 2024
Das unglaubliche Leben des Wallace Price von T.J. Klune - mein Tipp_
08 Januar 2023
Der Pfad der Träume - Sandmagier Band 5 von Pascal Wokan
»Macht ist eine seltsame Sache, Azir. Stell dir einmal vor, drei große Männer stehen hier. Ein König, ein Priester der Götter und ein reicher Mann. Zwischen ihnen steht ein gewöhnlicher Söldner. Jeder Mann fordert den Söldner auf, die beiden anderen zu töten. Wer lebt und wer stirbt?«
»Das hängt vom Söldner ab.«
»Wirklich? Er hat weder Krone, noch Gold noch Gunst. Wieso er?«
»Er trägt das Schwert, das über Leben und Tod entscheidet.«
»Aber wenn der Schwertträger der Herrschende ist, warum sind wir dann stets der Meinung, dass Könige die ganze Macht haben? Oder dass Sonnenpriester im Namen der Götter sprechen? Oder dass Reichtum wichtig ist?«
»Weil wir Menschen so sind.«
18 September 2021
Mein Lieblingscharakter der Fantasy: CHARA PASIPHAE-OPOULOS Teil 2 - Das Interview
Zusätzlich zu meinem zusammenfassenden Bericht über Chara möchte ich euch das Interview nicht vorenthalten. Selten ist diese Frau so offen wie hier
Interview
Um etwas hinter die Fassade zu blicken habe ich ein kleines Interview mit der ambivalenten jungen Frau geführt.
Hier meine Fragen an sie:
"Chara (darf ich Dich Chara nennen?)"
"Sicher. Ist sowieso der einzige Name, mit dem ich klarkomme."
"Überall auf der Welt stellst Du Dich als CHARA PASIPHAE-OPOULOS vor, doch auf die Welt kamst Du als Chara Phasiphae. Wie kamst Du zu dem Beinamen Opoulos und was bedeutet er Dir?"
"Er bedeutet mir genaugenommen nichts. Aber er sagt etwas über mich aus. „Opoulos“ ist Chryseisch und heißt übersetzt „Sohn von ...“ Mein Name bedeutet also wörtlich, „Chara, Sohn von Pasiphae“. Bekommen hab ich den Beinamen in den Straßen Argyras. Ich wuchs unter Obdachlosen auf, und habe irgendwann gelernt, dass man auf der Straße als Mann besser zurecht kommt. Ich habe gelernt, wie ein Mann auszusehen und wie einer zuzuschlagen. Das brachte mir den Beinamen „Sohn von“ ein. Und damit kann ich gut leben. Männliche Attribute passen mir besser ins Konzept. Ich halte sie für besser geeignet, um in der Welt klarzukommen. Wenn du’s genau wissen willst: Ich wäre lieber ein Mann gewesen. Jedenfalls irgendwann einmal. Heute ... na ja."
Mein Lieblingscharakter der Fantasy: CHARA PASIPHAE-OPOULOS
Ich habe diesen Artikel für das Phantastikon verfasst, das es ja leider in seiner Form so nicht mehr gibt. Als ich meine Beiträge zu den Top Ten Thursday vorbereitet habe, waren Lieblinsgfiguren in Büchern ein Thema und so viel mir dieser Artikel wieder ein. Ich stelle euch diese einzigartige Frau heute vor, denn sie hat einen eigenen Beitrag vedient. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Judith, die dies ermöglicht hat und mir ihre wunderbare Zeichnungen zur Verfügung gestellt hat.
02 September 2018
Marina von Carlos Ruis Zafon - mein Tipp-
01 Mai 2017
Drei Killer für ein Halleluja von Anonymus
22 April 2017
Tod eines Gottes ( das Spiel der Götter 15) von Steven Erikson
27 März 2017
Blutiger Winter (die Oger Band 3) von Stephan Russbült
22 März 2017
Die Oger von Stephan Russbült
25 Februar 2017
Im Schatten des Himmels von Guy Gavriel Kay
Während alle anderen jungen Männer danach bestrebt sind, ihre Prüfungen abzulegen und Beamter am kaiserlichen Hof zu werden, nahe am Zentrum der Macht und des Reichtums, ist Shen Tai von unstetem Wesen. Er hat viele Pfade beschritten und wieder verlassen, ohne sein Ziel zu erreichen. Ruhe hat er nur am Ort der Toten gefunden, einem Ort, der mit den Knochen zehntausender gefallener Krieger übersät ist. Er hat es nicht eilig in die Zivilisation zurückzukehren. Um seinen Vater zu ehren, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Gefallenen zu begraben und den Geister Frieden zu bringen. Dabei unterscheidet er nicht zwischen Freund und Feind, im Angesicht des Leids spielt es keine Rolle mehr, wer auf welcher Seite stand. Abgeschieden von der Welt weiß er nicht, was im Kaiserreich vor sich geht. Gesellschaft leisten ihm nur die Tiere, der Wind und die Geister der Toten. Für Abwechslung sorgen die gelegentlichen Hilfslieferungen der Taguren und Kitaner, die auf diese Weise seiner Arbeit Respekt zollen.
Seine selbstlose Tat bleibt nicht unbemerkt und als Belohnung und Zeichen ihrer Achtung erhält Tai von den Taguren 250 unermesslich kostbare und edle sardianische Pferde.
Sein Aufenthalt in seinem selbstgewählten Exil wird jäh beendet, als eine Assassinin im Tal auftaucht und versucht, Shen Tai zu töten. Und das schon bevor die Kunde seines unverhofften Reichtums den kaiserlichen Hof erreicht haben kann. Bytsan sri Nespo, ein Offizier der tagurischen Armee, rettet dem jungen Mann das Leben und übernimmt die Verantwortung für die kleine Herde, bis Shen Tai beim Kaiser vorstellig wird und eine Entscheidung über den Verbleib der Pferde getroffen wird. Shen Tai, der sich nie für das höfische Leben interessiert hat, wird nun zu einem Spielball der Mächte, wird umschmeichelt, bestochen und bedroht. Um Frieden zu finden, muss eine allseits befriedigende Lösung gefunden werden, damit Shen Tai Ruhe finden kann.
Kommentar:
Ich mag Guy Gavriel Kay. Seine Romane berühren stets mein Innerstes. Das Lied für Arbonne, die Löwen von Al Rassan, der Fürst des Nordens oder jetzt Im Schatten des Himmels, alle Bücher sind wunderbar geschrieben und erzählen spannende und anrührende Geschichten von einfachen Menschen, die ihrem Schicksal nicht entkommen können. Ambivalente, widerwillige Helden, die stets bemüht sind, das Richtige zu tun. Das Setting spiegelt das alte China wieder. Shen Tai ist ein einfacher junger Mann, allerdings kann er sich mit dem ihm vorgezeichneten Weg nicht abfinden. Er dient in der Armee, beginnt eine Ausbildung im Kanlin Kloster und bereitet sich auf die Beamtenprüfungen vor. Doch nichts beendet er, er ist ein Wanderer. Auf seinen Wegen findet er zwei sehr unterschiedliche Freunde. Bytsan sri Nespo, einen Offizier der ehemals feindlichen, tagurischen Armee. Und Sima Zian, einen Dichter.
Das Buch besteht aus drei Teilen. Der erste Teil spielt im Tal der Toten, der zweite Teil schildert seine Reise in die Hauptstadt Xi'An und der dritte Teil handelt von der Ereignissen, die nach seiner Rückkehr stattfinden. Die höfischen Etikette, die Beziehungsgeflechte, die Intrigen, die Bündnisse, alles ist Shen Tai fremd geworden. Aus seiner selbstauferlegten Isolation stürzt er in den brodelnden Sumpf der Hauptstadt.
Neben Shen Tai spielen auch sein Bruder, der es zum obersten Berater des ersten Minister gebracht hat und seine Schwester Lin- Mei eine wichtige Rolle. Dabei nutzt der Autor eine sehr verschachtelte Erzählung. Wie bei einer russischen Matrjoschka Puppe findet sich in einer Erzählung eine weitere Erzählung. Doch nie verliert der Autor den Faden oder den Überblick und am Ende versetzt er uns mit seinem Ideenreichtum in Erstaunen. Die Handlung wechselt ab der Mitte des Buches zwischen Shen Lin-Mei und Shen Tai, so bekommt der Leser einen Überblick, was während der Abwesenheit Shen Tais am Hof alles vorgefallen ist.
Viele Leser werden sich fragen, warum dieses Buch in das Fantasy fällt, obwohl es kaum Elemente des Genre enthält. Kitai ist ein erdachtes Land, es weist jedoch eine große Ähnlichkeit mit dem Reich der Mitte auf, es entsteht ein exotisches Bild, man fühlt eine gewisse Vertrautheit, auch wenn der Autor seiner Phantasie freien Lauf lassen kann, ohne Rücksicht auf politische Korrektheit. Einige Elemente der Fantasy finden sich in den Ritualen der Bögu und im Verhalten Meshags. Die Mischung aus Historischem, Fantasy und Abenteuer, gewürzt mit einer Prise Romantik ist ein Markenzeichen des Autors und begeistert auch Leser abseits des Genre. Ehrenhafte Männer, die sich großen Herausforderungen stellen müssen, ohne dabei sich selbst aufzugeben. Die Figuren wirken sehr lebendig und besitzen eine Tiefe, die den Leser in Erstaunen versetzt. Man empfindet, liebt, leidet und hasst mit ihnen.
Ergänzt wird der Roman durch eine wunderschön gezeichnete Karte des Reichs und einem Personenregister. Leider schmälert die Übersetzung den Genuss ein wenig. Die Aufgabe, dieses opulente Werk historischer Fantasy in unsere Sprache zu übertragen, haben sich zwei Damen geteilt. Welche den Genitiv beherrscht und welche nicht, kann ich nicht beurteilen aber es ist schon bemerkenswert wenn man Sätze liest wie ..von dem Weg...und ein paar Seiten weiter plötzlich ein wunderbarer Genitiv zu finden ist. Durch Nutzung des Dativs werden die Sätze ihrer Eleganz beraubt und die Sprachfertigkeit des Autors geschmälert. Als wirklich abschreckend empfinde ich die Werbung des Verlags: Games of Thrones in China. Dieser Roman ist mit GoT absolut nicht zu vergleichen, er ist anders aber besser. Ein großes Lob an den Verlag für die schöne Gestaltung des Buches.
Fazit:
Es handelt sich hier um einen abgeschlossenen Einzelroman, der alles beinhaltet, was das Herz eines Lesers begehrt: Ehre, Treue, Liebe, Mut, Hass, Verrat, Freundschaft und Intrigen, gemixt zu einer fesselnden Geschichte.
19 Februar 2017
Herbstlande - ein Reisejournal, eine Ergänzung zu Herbstlande
Herbstlande von Fabienne Siegmund, Stephanie Kempin, Vanessa Kaiser, Thomas Lohwasser, Jana Damaris Rech
28 Dezember 2016
Der goldene Herrscher - das Spiel der Götter 12

Zu viel ist in den vorherigen Bänden passiert, es laufen mehrere Fäden der Handlung zusammen und es bilden sich neue Strukturierungen, Gruppen und Gemeinschaften.
Sehr zu meiner Freude sind Tehol Beddict und sein Diener Bagg wieder mit von der Partie. Die Unterhaltungen der beiden sind augenscheinlich ohne Sinn, doch voller versteckter, tieferer Bedeutungen und immer gewürzt mit einer Prise Ironie und Humor. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich diese Dialoge mehrmals gelesen und mich köstlich amüsiert habe.
27 Dezember 2016
Die Knochenjäger - das Spiel der Götter 11

Die Feuer der Rebellion - das Spiel der Götter 10

26 Dezember 2016
Die Stadt des blauen Feuers - das Spiel der Götter 14

11 Dezember 2016
Glühender Stahl von Richard Morgan (mein Geheimtipp)
06 November 2016
Gezeiten der Nacht - das Spiel der Götter Band 9
Kinder des Schattens - das Spiel der Götter Band 8

Erzählt wird die Geschichte der Beddict Brüder und der Sengar Brüder. Die Tiste Edur befinden sich in einem Konflikt mit den Letherii um die Vorherrschaft des Landes. Viele Völker und Stämme wurden von den Letherii schon unterworfen und besiegt. Doch die Tiste Edur haben durch den Untergang der anderen Völker viel gelernt. Hannan Mosag, der Kriegshäuptling und Hexenkönig der Edur, vereinigt alle Stämme unter sich. Er beobachtet und analysiert den Feind und lernt seine Taktiken kennen, um im bevorstehenden Krieg gewappnet zu sein.















