Piemur lebt schon seit längerem in der
Gildehalle der Harfner. Er verfügt über einen wunderbaren Sopran und seine
Auftritte bei Festen sind berühmt.
Es passiert, was allen Knaben auf dem
Weg zum Erwachsen werden passiert. Er kommt in den Stimmbruch. Sehr zu seinem
Entsetzen trifft er die einfachsten Töne nicht mehr und sein Gesang ähnelt dem
Krächzen einer Elster. Piemurs größte Angst ist es nun, dass er die
Harfnerhalle verlassen und zurück auf den Hof seines Vaters muss.
Doch Menolly, Sebell und Meisterharfner
Robinton haben bei Piemur schon lange andere Talente entdeckt. Er hat seine
Augen und Ohren überall. Durch seinen kleinen Wuchs und sein harmloses,
kindliches Aussehen übersehen ihn die Menschent und reden in seiner Gegenwart
offen und frei. Er verfügt über einen unnachahmlichen Charme und wickelt die
Erwachsenen um den kleinen Finger. Oft bringt ihm das eine extra Pastete ein.
Er ist der geborene Schauspieler und verfügt über einen scharfen Geist. Was
liegt näher, als ihn zu einem kleinen Spion auszubilden. Eines Tages wagt sich
der Junge allerdings zu weit vor und landet unverhofft auf dem Südkontinent.
Was er dort erfährt muss unverzüglich an die Harfner gemeldet werden, doch wie
soll er das ohne Drachen und Feuerechse bewerkstelligen?






