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18 September 2026

Katabasis von R.F. Kuang


Alice Law ist Doktorandin des berühmten Magiers Jacob Grimes in Cambridge. Schafft man bei ihm einen Abschluss, in analytischer Magie, stehen einem alle Türen der Welt offen und man kann jeden Job bekommen, von dem man träumt.
Alice ist die Vorzeigestudentin des Magiers, ihr größter Konkurrent ist Peter Murdoch. Während sich Alice alles mühsam erarbeiten muss, ist Peter ein Überflieger, dem das Wissen und alle Sympathien leicht zufliegen. Zu Beginn ihres Studiums waren die beiden Freunde, doch Grimes hat es geschickt geschafft, beide gegeneinander aufzubringen, er ist der Meinung, dass Konkurrenz den Ehrgeiz fördert.
Als Grimes Alice gegenüber Avancen macht und sie diese ablehnt, ändert sich das Verhalten des Doktorvaters. Er übergeht sie bei wichtigen Projekten, äußert unsachliche Kritik oder ignoriert sie bewusst.
Peter beobachtet das alles, doch Schweigen führt zu Missverständnissen und bald steht eine unüberwindliche Mauer zwischen den beiden Studierenden.
Bis Alice einen Fehler begeht und Grimes bi einer Beschwörung regelrecht in Fetzen gerissen wird. Um seine Seele zu retten und ihren Fehler wieder gutzumachen, entschließt sich die junge Frau, in die Hölle zu reisen und die Seele von Grimes zu retten. Zu ihrem Erstaunen schließt sich ihr Peter Murdoch an. Beide haben sehr unterschiedliche Herangehens – und Arbeitsweisen doch zusammen scheinen sie das perfekte Team. Wären da nicht das gegenseitige Misstrauen und die Angst, Schwäche zu zeigen.

29 November 2024

Babel von R.F. Kuang

Klappentext:
1836. Oxford ist das Zentrum allen Wissens und Fortschritts in der Welt. Denn dort befindet sich Babel, das Königliche Institut für Übersetzung, der Turm, von dem die ganze Macht des Britischen Weltreiches ausgeht.
Für Robin Swift, Waisenjunge aus dem chinesischen Kanton und von einem geheimnisvollen Vormund nach England gebracht, scheint Babel das Paradies zu sein. Bis es zu einem Gefängnis wird ...
Aber kann ein Student gegen ein Imperium bestehen?
 
Kommentar:
Das ist der Klappentext zu diesem Buch, der eigentlich nichts aussagt. Denn das Buch ist so unsagbar viel mehr. Nachdem es so gehypt wurde, dachte ich, es sei wieder eines dieser Mädchenbücher mit einem Thema wie enemy to lover oder ähnlichem, Trotzdem hat mich der Titel nicht losgelassen und als es jetzt als Taschenbuch erschien, habe ich es  gekauft und gelesen. Natürlich musste es wieder ein Buch mit Farbschnitt sein, um noch mehr zu verdeutlichen, dass es in das Schema der heutigen Bücher passt.

31 März 2023

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete von Graham Moore

 

1893: Sir Arthur Conan Doyle ist es leid, dass sein Schaffen nur auf Sherlock Holmes reduziert wird. Er hasst seine Figur und, wie alle Sherlock Holmes Fans wissen, tötet er den berühmten Detektiv. Er ließ ihn die Reichenbachfälle herunterstürzen.
Nur hatte der Schriftsteller nicht mit der Reaktion des Volkes auf diese grausame Tat gerechnet. Eine alte Dame schlägt ihm ihre Handtasche ins Gesicht und schreit »Mörder«, er bekommt Hassbriefe und alle gipfelt in einer Briefbombe, die zum Glück nicht so zündet wie geplant.
Seine Anzeige bei Scotland Yard fruchtet nichts. Um zu beweisen, dass er ebenso klug und begnadet ist wie seine Romanfigur begibt er sich auf die Suche nach dem Attentäter und wird auch bald fündig. Was nach einem einfachen Attentat aussieht erweist sich aber bald als eine viel größere Sache und gipfelt in die Aufklärung von Mord.

05 Juli 2016

American Gods von Neil Gaiman (director's cut von 2015)



Auszug aus meiner Rezension von www.fantasybuch.de
Wenn Kolumbus meint, er habe als erstes Amerika entdeckt, so irrt er sich. Schon lange vor ihm betraten nordische, karibische oder afrikanische Abenteuerer das neue Land. Neben Tauschwaren und neuen Krankheiten brachten sie auch ihre Götter mit, so dass Odin, Osiris, Kali und viele andere Götter, neben irischen Kobolden oder deutschen Heinzelmännchen, auf dem amerikanischen Kontinent eine neue Heimat fanden.