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07 Oktober 2023

Die tausend Verbrechen des Ming Tsu von Tom, Lin

Ming Tsu war ein Waisenkind. Er wurde aus einem Waisenhaus geholt und von seinem Ziehvater als Killer ausgebildet. Seinen ersten Mord beging er als Jugendlicher, hunderte weitere sollten folgen. Doch auch Killer haben ein Herz und so verliebt sich Ming Tsu in Ada. Er lernt sie ausgerechnet in einer Opiumhöhle kennen, denn Ada ist gelangweilt vom Leben und möchte Aufregendes erleben. Ming Tsu und Ada verlieben sich und gehen eine Beziehung ein. Gegen den Willen von Adas Familie. Ein Chinese und eine weiße Frau, das ist im Jahr 1849 in Affront. Es kommt, wie es kommen muss. Adas Vater trommelt einige Schläger zusammen, sie überfallen Ming Tsu, prügeln ihn fast zu Tode und klagen ihn einiger Verbrechen an. Adas Vater hat alle auf seiner Seite, den Sheriff und den Richter und er hat gekaufte Zeugen. Ming Tsu wird zur Zwangsarbeit beim Eisenbahnbau verurteilt. Mehrere Jahre verbringt er dort in Knechtschaft, bis sein Ziehvater stirbt. Nun frei von allen Bindungen, begibt sich Ming Tsu auf eine erbarmungslose Verfolgungsjagd die ihn hunderte Meilen quer durch den Kontinent führt.

31 August 2018

Die Morde von Pye Hall von Anthony Horowitz


https://www.suhrkamp.de/buecher/die_morde_von_pye_hall-anthony_horowitz_17738.html
Als Susan Ryeland Freitags von einer Lesereise zurückkommt, liegt ein neues Manuskript des Krimiautors Alan Conway auf ihrem Schreibtisch. Susan ist Lektorin  bei Cloverleaf Books und Alan Conway ist der Star des Verlags.
Hier lag nur der achte Band seiner Krimireihe um den Detektiv Atticus Pünd vor, ein klassischer whodunnit Krimi im Stile von Agatha Christie.
Susan macht es sich für das Wochenende zu Hause bequem und neugierig fängt sie an zu lesen. Das Buch enthält alles, was ein guter Kriminalroman braucht, das Szenario und die Dialoge sind perfekt, die Protagonisten bestechend klar beschrieben. Leider muss Susan feststellen, dass das letzte Kapitel des Buches fehlt.
Als sie am Montag zur Arbeit fährt, hört sie im Radio, dass der erfolgreiche Autor Alan Conway gestorben ist. Laut einem Abschiedsbrief litt er unheilbar an Krebs und wollte nicht länger leben und leiden.
Da die Existenz des kleinen Verlages von der  Veröffentlichung des Manuskripts abhängt, begibt sich Susan auf die Suche nach dem letzten Kapitel. Und stößt dabei in ein Wespennest voller ambivalenter Gefühle.