Lucien hat Krebs. Die Chemotherapie schwächt seinen Körper, er kann nicht mehr zur Schule gehen und liegt die meiste Zeit im Bett. Seine Eltern unternehmen alles, um ihren Jungen das Leben zu erleichtern. Da sich die Krankheit auch auf die Stimmbänder niederschlägt, bringt ihm sein Vater eines Tages ein altes Notizbuch mit, das er bei einer Entrümpelung gefunden hat. Sein Vater möchte, dass Lucien in dieses Notizbucht schreibt, sollte seine Stimme eines Tages wieder versagen. Lucien freut sich über das kleine Geschenk, es wirkt antiquarisch und ist in schönem Leder gebunden, das Papier wirkt dick und stabil. Vor Erschöpfung schläft Lucien mit dem Notizbuch in der Hand ein und erwacht in einer anderen Welt. Seine erste Reise nach Talia hält er für einen Traum aber als er erneut mit dem Notizbuch in der Hand einschläft, erlebt er einen weiteren Tag an diesem fremden Ort. Langsam begreift Lucien, dass an diesem Notizbuch etwas Besonderes ist. Es öffnet ihm eine Pforte zu einer anderen Welt, einer Welt, in der er gesund ist.