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14 August 2016

Gefangen und gefoltert (Ragnor 2) von Jürgen Friemel



Ragnor und seine Freunde verlassen das kleine, beschauliche Tal und folgen Rurig nach Kaarborg, der mittlerweile dort Graf ist. Für Ragnor hat das kleine Tal nicht mehr viel zu bieten, es wird Zeit, dass er seine Ausbildung und Fähigkeiten erweitert und sich mit Gleichaltrigen messen kann.

Die Reise ist lang und beschwerlich und viele Gefahren lauern unterwegs. Doch bevor sie ihre Heimat endgültig verlassen, machen sie noch einmal Halt in der freien Stadt Mors und nehmen Abschied von den drei Schwestern, von denen jede das Herz eines der Freunde gewonnen hat. Für Ragnor ist dieser Abschied ein weiterer Schritt in das Erwachsenenleben und die Trennung von Ana fällt ihm schwer. Auf dem Weg nach Kaarborg erkennt Ragnor bald, dass die Welt nicht so friedlich und gerecht ist, wie in Calfors Klamm und dass er viel zu lernen hat. Sein jugendliches Temperament und sein Jähzorn sind schnell entfacht, wenn er sieht, wie einige Barone mit ihren Untergebenen umgehen.

Es ist sehr schwierig, diesem Buch mir einer Bewertung gerecht zu werden. Ich persönlich mag langsame ruhige Geschichten, bei denen auf die Protagonisten eingegangen wird. Vielen Leser ist es zu langatmig und ihnen fehlen die Schlachtenszenen, die sie bei einem Fantasybuch erwarten. 

30 Juli 2016

Die Hüter Amas-Ragnor Saga Band 1 von Jürgen Friemel



Ragnor ist ein Findelkind und wurde von Lars und Tana aufgenommen und erzogen. Seit  fast vierzehn Jahren lebt der Junge nun schon in Calfors Klamm, abgelegen von der Welt. Der ehemalige Reichsritter Rurig und der alte Seefahrer Menno helfen bei der Erziehung und Ausbildung des Jungen, der langsam zu einem Mann heranreift.

Zu seinem vierzehnten Geburtstag bekommt Ragnor von seinem Ziehvater Lars zwei Waffen und einen Umhang überreicht, Dinge, die man damals neben ihm gefunden hat. Als Ragnor das Schwert und den Dolch in die Hand nimmt, reagieren die Waffen auf  ihn. Während sie auf andere Menschen kalt und abweisend wirkten, strahlen sie nun eine Wärme aus und beginnen zu schimmern. Es ist klar, dass diese Waffen, die aus einem unbekannten und besonderen Material bestehen, zu dem Jungen gehören.