Ragnor
und seine Freunde verlassen das kleine, beschauliche Tal und folgen Rurig nach Kaarborg, der mittlerweile dort Graf ist. Für Ragnor hat das kleine
Tal nicht mehr viel zu bieten, es wird Zeit, dass er seine Ausbildung und
Fähigkeiten erweitert und sich mit Gleichaltrigen messen kann.
Die
Reise ist lang und beschwerlich und viele Gefahren lauern unterwegs. Doch bevor
sie ihre Heimat endgültig verlassen, machen sie noch einmal Halt in der freien
Stadt Mors und nehmen Abschied von den drei Schwestern, von denen jede das Herz
eines der Freunde gewonnen hat. Für Ragnor ist dieser Abschied ein weiterer
Schritt in das Erwachsenenleben und die Trennung von Ana fällt ihm schwer. Auf
dem Weg nach Kaarborg erkennt Ragnor bald, dass die Welt nicht so friedlich und
gerecht ist, wie in Calfors Klamm und dass er viel zu lernen hat. Sein jugendliches
Temperament und sein Jähzorn sind schnell entfacht, wenn er sieht, wie einige
Barone mit ihren Untergebenen umgehen.
Es
ist sehr schwierig, diesem Buch mir einer Bewertung gerecht zu werden. Ich
persönlich mag langsame ruhige Geschichten, bei denen auf die Protagonisten
eingegangen wird. Vielen Leser ist es zu langatmig und ihnen fehlen die
Schlachtenszenen, die sie bei einem Fantasybuch erwarten.

