Am Ende des Spielmannliedes trennen sich
die Wege von Wolfram, Sindri und Krona. Krona verwirklicht ihren Traum und
tritt in die Garde ein. Wolfram und Sindri reisen zu Wolframs Familie auf die
Burg Kürenberg bzw. das, was davon noch übrig ist. Denn die »Kürenberger« sind verarmt
und die Burg ist mittlerweile unbewohnbar. Um dem Abhilfe zu schaffen und weil
Sindri mittlerweile jeder Frau im Haushalt den Kopf verdreht hat, schlägt
Wolframs Vater vor, dass sein Sohn sich an einem Sängerwettstreit beteiligt.
Eine große Hochzeit zweier mächtiger Häuser steht an und jeder Spielmann und
Gaukler, der etwas auf sich hält, reist zu diesem Ereignis um sich in seiner
Kunst zu beweisen. Obwohl Wolfram sich sicher ist, dass er nie bei diesem Fest
auftreten wird, reist er mit Sindri und Praxedis dorthin, allein schon, um
Sindri von seinen Schwestern fernzuhalten.
Die zwei Freunde schließen sich einer
Truppe Spielleute an und tauchen unauffällig in der Menge unter. Denn eines ist
gewiss: Wo sich der Adel versammelt ist auch Sindris Familie nicht weit und
dieser möchte er keinesfalls begegnen. Schon bald stolpert Wolfram über eine
Leiche, nur, läuft diese einen Tag später putzmunter auf dem Fest herum. Das
Geheimnis gilt es zu lüften und als beide Freunde bis zum Hals im Ärger stecken
ist Krona zur Stelle, um ihnen aus der Patsche zu helfen.



