Das Verlagsgeplauder mit Torsten Low, Jürgen Eglseer
und Marc Hamacher hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und lädt zum
Nachdenken ein.
Die drei Herren haben aus dem Nähkästchen
geplaudert und erzählt, dass sie oft Manuskripte zugeschickt bekommen, die
eindeutig nicht ins Verlagsprofil passen. Auch von den bürokratischen Hürden haben sie erzählt, die mir absolut nicht bewusst waren.
Ich sage dazu nur: Uns Bloggerinnen
und Blogger geht es nicht viel anders. Es kommt eine E-Mail mit folgendem Text:“
Oh, Dein Blog ist toll, es hat mich beeindruckt, wie Du auf die Bücher
eingehst. Ich schicke Dir mein Buch als E-Books, damit Du es rezensieren
kannst. Dann folgt als Anhang ein Liebesroman oder ein Psychothrillern.
Nein!
Auf meinem Blog ist vermerkt, dass ich keine E-Books lese. Und ich schreibe
Rezensionen zu Fantasy. Kein romancy, keine dark romance, kein young adult, sondern das, was man in den 80ern und 90ern unter dem Begriff Fantasy verstanden hat.
Jeder,
der sich meinen Blog anschaut, kann das auf den ersten Blick erkennen. Es gibt
eine kleine Anzahl Rezensionen zu Krimis aber das sind cosy Krimis, in denen es
eher um das „who done it“ geht als um psychopatische Verstümmelungen.
