Verwandtenmörder
Verwandtenrächer
Gigantenfreunde
Drachenreiter
Welches dieser Wörter der Prophezeiung von
Halvor sich auf den Lichtbringer und welches sich auf die dunkle Macht bezieht,
ist ungewiss. Prophezeiungen sind wage, man kann sie auf vielerlei Art
interpretieren. Oft kommen dabei gegensätzliche, sich widersprechende
Ergebnisse zustande.
Nathair als auch Corban können sowohl der
Retter als auch Untergang sein des Reiches sein. Wer ist der Streiter Eloyns
und wer der Paldin des dunklen Gottes Asroth?
Wie kann etwas über das Schicksal eines
Menschen entscheiden, an das man nicht glaubt? Corban glaubt nicht an die Götter. Er kennt
die Geschichten über Eloyn, den verschwundenen Gott, der sich von seinen
Geschöpfen abgewendet hat. Für ihn sind es nur Legenden oder Märchen, nicht
etwas, das tatsächlich passiert ist. "Wo hört die Wahrheit auf und
Legenden beginnen?", fragt er. Welchen Nutzen hat denn ein solcher Gott,
der für die Menschen unerreichbar ist? Corban glaubt an die Liebe seiner Mutter und
seiner Schwester, er glaubt an die Freundschaft von Ghar und Brina. Und er
glaubt an seine Waffengefährten Dath und Farell. Sie alle fliehen gemeinsam aus
Dun Carreg, nachdem Nathair es erobert hat. Noch wissen die beiden jungen
Männer nichts wichtiges voneinander.
