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12 August 2023

Asche ist alles, was bleibt - eine Anthologie

 


Schreiben als Hilfe für Menschen in Not

Acht Autorinnen und ein Autor haben Geschichten zu dieser Anthologie beigesteuert, deren Erlös als Spende an den Deutschen Feuerwehrverband geht. Natürlich drehen sich alle Geschichten um das Feuer. Feuer ist wärmend, beschützend, heimelig aber auch alles zerstörend und brutal wie diese Auswahl an Geschichten zeigt. Einige haben den legendären Phönix zum Thema, ein Geschöpf um das sich viele Mythen und Legenden drehen. Lasst euch bezaubern:

Im Feuerregen tanzt die zeitlose Stadt von Gabriele Adams
Ein Feuerportal öffnet sich, Feuervögel fliegen am Himmel, Ereignisse, welche die Menschen einerseits ängstigen, andererseits neugierig machen. Es ist eine trostlose und graue Zukunft, in der die Geschichte spielt. Es gibt nur noch Astronautennahrung und keine gemütlichen Restaurants mehr. Kein gemeinsames Essen gehen wird mehrt zelebriert, alles ist trist und eintönig und so schildert es auch der Erzähler, der vollkommen depressiv wirkt. Im Gegensatz dazu die Tagebucheintragungen einer jungen Frau, die von einer aufregenden Welt berichtet. Ein sehr starker Kontrast und es ist erstaunlich, wie die Autorin die beiden Erzählstränge letztendlich zusammenfügt.

27 Juli 2023

En passant - die Reisen des Sherlock Holmes herausgegeben von Sarah Lutter und Christoph Grimm

 

Die besorgte Lady von Christoph Heiden
Um Sherlock Holmes aus der stumpfsinnigen Langeweile und Lethargie zu reißen, schlägt Watson eine Reise auf das Land vor, um einen Freund zu besuchen. Auf der Zugfahrt verschwindet einer der Reisenden aus der ersten Klasse und Holmes Interesse ist geweckt.
Klassisch

Besuch aus Ägypten von Jürgen Bärbig
John Watson ermittelt alleine in einem Fall und verschwindet plötzlich. Seine Frau Mary ist sehr besorgt und sie wendet sich an Sherlock Holmes um Hilfe. Dieser durchlebt gerade einmal wieder einen Opiumrausch und ausgerechnet, wenn es um das Leben seines Freundes geht, ist er nicht auf der Höhe. Wird er Watson lebend finden?
Sehr Originell

24 Juli 2022

Grünblatt & Silberbart von Tom Flambard

 

Flynn Grünblatt ist ein Herumtreiber und Nichtsnutz, charmant, elegant, flink aber unzuverlässig bis ins Mark. Überall in der Stadt hat er Schulden und sein Tag besteht darin, seinen Schuldner aus dem Weg zu gehen und neue Schulden anzuhäufen. 
Bis eines Tages Orfamy Nachtauge alle seine Schulden, die sich auf 21375 Goldflamm belaufen, aufkauft und dem Elb ein Ultimatum stellt. Entweder erledigt er einen Auftrag für sie oder sie lässt ihn in den Schuldnerturm werfen. Der Auftrag klingt einfach und Flynn nimmt die Bedingungen an,  nicht ahnend, in welche Gefahr er sich dabei begibt.  Zum Glück mischt sich Colin Silberbart in die Ermittlungen ein, zusammen bilden die beiden sehr unterschiedlichen Männer bald ein unschlagbares Team.

26 Juni 2021

Waypoint Fiftynine - Teil 2

 


Heute widme ich mich nun endlich dem zweiten Teil meiner Rezensionen zu der Anthologie »waypoint fiftynine«. 
Nachdem sich Günther und Jörg aus den Augen verloren haben und Günther etwas ziellos und planlos durch das Etablissement wandelt, wenden wir uns den wirklich wichtigen Dingen zu: den Erzählungen von Dorothee Stern und Jasmin Aurel. 
Man kann diese beiden Geschichten nicht voneinander trennen, denn sie gehören zusammen, wie eine rechte und eine linke Socke (die hier auch eine Rolle spielen) oder wie Himbeeren und Torte.
 
Von Pest, Maden und Wollsocken von Dorothee Stern 
Cornelius Napoleon Smith gehört leider zu den absoluten Loosern des Universums. Immer wieder werden ihm die lukrativsten Aufträge vor der Nase weggeschnappt, so dass er nun auf »R108s« auf allen Vieren durch dunkle Tunnel krabbeln muss, um irgendwelche Maden zu finden. Eigentlich ist Cornelius Archäologe aber in der Not frisst der Teufel Fliegen und die Bezahlung ist gut.
 
Von Maden und Halunken in Spelunken von Jasmin Aurel 
Nach einem desaströsen Einsatz möchte die Nekromantin Kay nur noch eines: das »Palace of Glass« erreichen und die Welt um sich herum vergessen. Leider kommt es dort zu einem Stau, so dass ihre KI Benedict als Alternative das »waypoint fiftynine« vorschlägt. Der KI macht sich Sorgen um die junge Frau, die seit Monaten alle sozialen Kontakte meidet und langsam aber sicher vereinsamt. Als Kay mit ihrem Raumschiff im Raumhafen der »verrufensten Kneipe des Universums« andockt, bemerkt sie ein kleines, klappriges und völlig heruntergekommenes Raumschiff. Dass sie dem Besitzer dieses Wracks bald gegenüberstehen soll, ahnt sie noch nicht.
 
Kommentar: 
Wie Kay und Cornelius sich im »waypoint fiftynine« begegnen und was sich daraus entwickelt,  findet ihr bitte selber heraus. Und nein, es erwartet euch keine Romanze. 
Mir haben beide Geschichten sehr gut gefallen, sie sind unterhaltsam, witzig und überraschend. Cornelius entspricht zwar dem Klischee eines abgewrackten Archäologen (Indiiii) aber gerade das macht den Reiz aus. 
Während seine KI auf den profanen Namen Susi hört und sehr launisch agiert (zickig wäre angebrachter) ist der KI von Kay ein wahrer Gentlemen. Ich muss mir einmal die Originalstimme von Benedict Cumberbatch anhören. Die Interaktionen mit ihren KI’s sind das Salz in der Suppe dieser Geschichten, ich habe stellenweise wirklich lauthals gelacht.

Zwei unterschiedliche Kurzgeschichten zweier Autorinnen, die letztendlich aufeinander aufbauen, sich ergänzen und zu einem gemeinsamen Ganzen werden,  findet man selten. Hier ist es sprachlich und inhaltlich perfekt gelungen. Ich kann mir durchaus vorstellen, mehr von Kay und Cornelius zu lesen, auch, weil ich neugierig bin, was Susi und Benedict davon halten, dass ihre »Menschen«  anscheinend aus ihren Tiefs herausfinden.

Denkt euch eine Witz beginnend mit: Ein Archäologe und eine Nekromantin treffen aufeinander….

Ganz klar volle Punktzahl 
Titel:Waypoint Fiftynine 
AutorInnen: Diverse 
Verlag: Leseratten Verlag, TB, 498 Seiten 
ISBN: 9783945230497

15 Juni 2021

Waypoint Fiftynine Teil 1

 


Da ich während der offiziellen Eröffnung des »Waypoint Fiftynine« leider keine Zeit hatte, werde ich das neue Etablissement in den nächsten Wochen des Öfteren besuchen, um mich von der Qualität des Angebots zu überzeugen. 
Dabei werde ich Jörg und Günthers Kommentare ignorieren, die sich, wie zwei Landeierin der Großstadt, redlich bemühen die Menschheit dumm aussehen zu lassen. 
Ich gehe zuerst auf die Geschichten ein und am Ende folgt eine Zusammenfassung. Eigentlich wollte ich pro Woche eine der Geschichten rezensieren aber sie sind teilweise so kurz, dass ich auch mehr schaffe.
 
Dennis Frey - McGintleroy trinkt
 
Es ist schon schlimm, wenn man von seinem Erzeuger ein ganzes Leben lang vorgehalten bekommt, dass man ein absoluter Versager ist. Eine Niete, eine Null, jemandem, dem nichts gelingt. Eine Enttäuschung für die ganze Familie. Und dann schafft man es noch nicht einmal zu sterben und tot zu bleiben. So ertränkt Fitz seinen Kummer im »Waypoint Fiftynine« im Alkohol und findet in Sora eine aufmerksame Zuhörerin.
 
Kommentar: 
Die Gestalt von FitzMcGintleroy hat mich schon etwas abgeschreckt, das mag daran liegen, dass ich nie »the walking dead« geschaut habe und so einen Anblick nicht gewohnt bin. Sora ist da aus anderem Holz geschnitzt. Ihr begegnen in der Kneipe die kuriosesten Gestalten und sie ist einiges gewohnt. Hier zeigt sich, dass sie ein offenes Herz und Ohr für jedermann hat. Statt die negativen Seiten des Gastes zu sehen, weist sie ihn auf sein Können hin, motiviert ihn, muntert ihn auf. Ein Beweis, dass Kellnerinnen durchaus auch den Job eines Seelenklempners übernehmen können. Die Geschichte umfasst lediglich 8 Seiten, hat aber alles, was das Herz des Lesers begehrt. Einen Beginn, eine Entwicklung und ein überraschendes und unerwartetes Ende. Mir hat sie gefallen. Eine Bewertung der einzelnen Geschichten gibt es erst am Schluss aber diese hat mich auf jeden Fall überzeugen können.
 
Lea Baumgarten -Opferbereitschaft 
Kalzan gehört zur Rasse der G-O-2T, eine Rasse, die ihre Gestalt ändern kann und fast nicht tot zu kriegen ist. Die ideale Person, um ihre Dienste als Auftragsopfer anzubieten. Ja, ihr lest richtig. Auftragsopfer, nicht Auftragsmörder. Der ehemalige Finanzminister des Alterta Mondes muss vor seinen Häschern fliehen und hofft, im »Waypoint Fiftynine« unerkannt untertauchen zu können. Doch die Kopfgeldjäger sind ihm auch hier auf den Fersen. Daher kommt das Angebot von Kalzan gerade richtig.
 
Kommentar: 
Die Idee hinter dieser Geschichte finde ich grandios. Der ehemalige Finanzminister ist ein korrupter Politiker durch und durch. Zitat von Seite 38:» dabei hatte er die Finanzen seiner Bürger aufopferungsvoll verwaltet. Nicht nur während seiner Arbeitszeit hatte er die Steuereinnahmen betreut, sondern auch in seiner Freizeit.« Als Leser ist es undenkbar, dass dieser miese Sack, der sich keiner Schuld bewusst ist, mit einem Haufen Geld, einem Luxusraumschiff und allen Bequemlichkeiten einfach so davon kommt. Doch Kalzan bietet die ideale Lösung. Auch diese Geschichte ist sehr kurz, schafft es aber, ein genaues Bild des Politikers zu zeichnen. Die Autorin kommt kurz und knackig auf den Punkt und überzeugt auf ganzer Linie.
Fortsetzung folgt.....
 
Titel:Waypoint Fiftynine
AutorInnen: Diverse
Verlag: Leseratten Verlag, TB, 498 Seiten
ISBN: 9783945230497

 

25 Oktober 2020

Gastrezension von Seehases Lesewelt: Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten

 

Heute kommt endlich wieder eine Gastrezension. Dieses Mal von Seehases Lesewelt und passend zu Halloween ein Buch über Friedhöfe. Ich übernehme die Rezenion 1:1 alle Bilder stammen von Seehases Blog. Da ich letztes Jahr in Havanna diesen gigantischen Friedhof dort besucht habe, kann ich die Fazination absolut nachvollziehen. Ich mag mittlerweile auch gerne Anthologien. Wenn man wenig Zeit hat, ein Buch zu lesen, nimmt sich eine der Geschichten vor. Inhaltlich sind sie oft so spannend wie ein ganzes Buch. Sie sind kurz, klar strukturiert und schaffen es, den Leser mit wenigen Worten zu überzeugen. Für mich eine besondere Art der Kunst und des Schreibens.

Rezension von Seehase:

Verlassen liegen sie da.
Niemand hat sie seit Jahren betreten.
Kein Mensch kümmert sich mehr darum
.

14 August 2020

Absorption - 13 Kurzgeschichten von Ian Cushing


http://iancushing.de/
Absorption - verschlingen- aufsaugen.
Wie schon bei der »Träne der Zauberschen« ist das Cover ein echter Hingucker.
Das Buch beinhaltet dreizehn Kurzgeschichten, wobei ich zwei davon nicht unbedingt als Kurzgeschichte ansehe, sondern eher als Gedanken des Autors zu Themen, die ihm am Herzen liegen.

Kein.Traum
Der Tod steht in deinem Wohnzimmer und möchte dich abholen. Aufgrund deines netten, aufgeschlossenen und symphytischen Wesens bekommst du eine Verlängerung, um dir einen letzten Wunsch zu erfüllen. Was wäre der deine?
Karl hat sehr einen bescheidenen Wunsch den ich gut nachvollziehen kann, nur wären es bei mir Bücher. Die Geschichte hätte mir tatsächlich noch besser gefallen, wenn Ian Cushing hier die Titel der Alben genannt hätte. Dann könnte der Leser sich noch besser damit identifizieren und imaginär mit Karl über den Geschmack der ausgewählten Titel diskutieren.
Schon diese erste Geschichte hat mich gefangen genommen. Nach einer Ausschreibung des Leseratten Verlages zu einer Anthologie mit dem Thema Tod, habe ich damals selbst einige Kurzgeschichten dazu verfasst. Man kann sich dem Thema vorsichtig, ängstlich, respektvoll aber auch humorvoll nähern. Ich denke, Ian's Geschichte fällt in die letzte Kategorie, sie mahnt aber auch zu Bescheidenheit und Akzeptanz.

04 April 2020

Fast menschlich 25 SF Kurzgeschichten, Herausgeber Christoph Grimm



https://eridanusverlag.de/
Die Kurzgeschichtesammlung »fast menschlich« besteht aus 25 Geschichten, die sich mit dem Thema KI befassen. Sie müssen sich mit den Großen dieses Genre messen, mit Blade Runner, dem Zweihundertjährigen oder auch mit Data, dem wohl bekanntesten Androiden.
Viele der Geschichten schaffen diesen Vergleich durchaus, drei Geschichten haben mir besonders gut gefallen, eine Geschichte mochte ich nicht. Das liegt sicher nicht daran, dass sie schlecht ist, sonst hätte sie es wahrscheinlich nicht in diese Auswahl geschafft, es liegt daran, dass mich das Thema verstört hat.
Ich habe nie ganz verstanden, warum die Menschheit so darum bemüht ist, die KI so aussehen zu lassen wie einen Menschen. Sich aber dann dagegen wehren, dass sie wie ein Mensch behandelt werden möchten. Dass sie leugnen, dass ein Androide in der Lage ist, durch das Verständnis komplexer Zusammenhänge auch Gefühle entwickeln oder zu verstehen kann. Die KI sind täglich Diskriminierung, Hass und Vorurteilen ausgesetzt, die in einer Geschichte erwähnten Gleichstellungsgesetze sind eine Farce. Dabei ist in vielen der 25 Erzählungen der Risikofaktor stets der Mensch.

25 Mai 2019

Königssee von Anke Höhl-Kayser


https://www.hoehl-kayser.de/
Das Buch Königsee von Anke Höhl-Kayser umfasst sieben Kurzgeschichten,  welche die Autorin erfolgreich bei Kurzgeschichten  Wettbewerben eingereicht hat. Die Geschichten sind sehr düster, ich würde sie unter Dark Fantasy, teilweise sogar unter Horror einordnen. Die Autorin spielt gekonnt mit den Ängsten der Menschen, sei  es die Angst vor Feuer, die Angst vor Spinnen und auch die Angst vor vergessenen Erinnerungen. Mir fällt es schwer, eine Lieblingsgeschichte zu nennen. Jede Geschichte ist anders aber jede Geschichte ist beeindruckend. Ich empfinde es als ein besonderes Talent, wenn eine Autorin in einer kurzen Erzählung so viel hineinpacken kann, dass man als Leser meint, eine fremde Welt betreten zu haben und mir den Charakteren leidet oder deren Freude erlebt. 

Die unstillbare Gier von Petra Berger


"Ach, ja", Claudette seufzte verzückt vor sich hin.
"Liest Du wieder diese Vampirschlampenromane?", fragte Claude sie.
Claudette schaute von ihrem Buch auf. "Nenn sie doch nicht immer so," schalt sie ihn sanft. "Es geht hier um wahrhaftige Liebe."
"Liebe?", fragte er? Vampire könne doch gar nicht lieben. Sie sind tot und haben kein Herz."
"Natürlich haben sie ein Herz, mein Schatz, sonst könnte Edward seine Bella doch nicht so tief und innig lieben, " erwiderte seine Frau. "Und tu nicht so, als hättest Du für die Liebe nur Verachtung übrig. Ich weiß, dass Du mich liebst. Und zwar mit jeder Faser Deines Herzens, Du Griesgram. Wir sind Alpha und Omega, Ying und Yang, sogar unsere Namen weisen darauf hin, dass wir füreinander bestimmt sind."
Claude schaute seine Frau an. Ja, er liebte sie, daran gab es keinen Zweifel. Sie brachte ihn zum Lachen, sie machte ihn glücklich, ohne sie fühlte er sich nur wie ein halber Mensch. Er erinnerte sich, wie er sie in der Bibliothek getroffen hatte, den Kopf tief über ein Buch gebeugt und haltlos schluchzend. Er hatte damals gedacht, sie habe Schmerzen und so hatte er sie angesprochen. Etwas, das so gar nicht seine Art war. Er war Frauen gegenüber stets scheu gewesen, sie erschienen ihm so unberechenbar, auf der einen Art zart wie eine leichte Brise im Wind, auf der anderen Seite hart wie Stahl und unbeugsam in ihrem Willen. Er verliebte sich auf den ersten Blick in sie. Tatsächlich schluchzte sie damals, weil die Geschichte, welche sie las, so unendlich traurig war und sie tief berührte.  Sie war ein sehr gefühlvoller Mensch, er wohl eher nicht. 

30 Januar 2019

Steampunk 1851 - Kurzgeschichten aus dem Art Skript Phantastik Verlag


https://www.artskriptphantastik.de/steampunk-1851.html
Steampunk 1851 beinhaltet 8 Kurzgeschichten, die im Jahre 1851 spielen. In diesem Jahr fand die erste Weltausstellung im Londoner Hyde Park statt. Ein passender Hintergrund  für Geschichten um Dampfmaschinen, Maschinenmenschen, gefährliche Waffen und andere obskure Erfindungen.
Das Ende der Fiktion von Denise Mildes
Professor Vanderbilt arbeitet an einer Apparatur, die es Vampiren ermöglichen soll, auch bei Tag auf den Straßen der Stadt zu wandeln, ohne von der Sonne verbrannt zu werden. Doch nicht alle Vampire sind seiner Meinung und bald ist ihm ein gefährlicher Feind auf den Fersen. 

05 Januar 2019

Kemet - Die Götter Ägyptens, Hrsg. Grit Richter und Katharina Fiona Bode





Das alte Ägypten ist eine spannende Epoche und die Götter dieser Zeit haben nie ihre Faszination verloren.
Sie füllen ganze Romane und Spielfilme und  werden in Videospielen wieder lebendig.
In dieser Anthologie berichten elf verschiedene Autoren und Autorinnen darüber, wie die alten Götter in der neuen Zeit leben, überleben und sich angepasst haben. Ich gehe auf jede Geschichte kurz ein, manche lassen einen den Kopf schütteln, einige bringen uns zum Lachen und andere machen einen traurig. Doch sie sind alle lesenswert und unterhaltsam.
Das Auge der Macht von Udo Brückmann
In dieser Geschichte haben die Mächtigen von einst ein Auge auf die Mächtigen von heute. Der Autor schildert kurz und knapp was passiert, wenn man seine Macht missbraucht. Mir hat an dieser Geschichte etwas die Poesie gefehlt. Und ich denke, man sollte darüber nachdenken, was die Konsequenz der Entscheidung der Götter ist. Ein Ansatz für eine endlose, hitzige Diskussion.

03 Februar 2017

Draculas Gast von Bram Stoker


http://www.diogenes.ch/leser/search-results.html?queryStr=Bram+Stoker


Das Buch mit dem Titel Draculas Gast enthält sechs Kurzgeschichten des Autors, der durch sein Werk Dracula  weltberühmt wurde.

Story eins: Draculas Gast

Als Großstädter und moderner Mensch gibt man nichts auf die Legenden  und den Aberglauben der einheimischen Dorfbevölkerung. So ignoriert auch der englische Gast alle Warnungen seines Kutschers, nicht vom Weg abzuweichen. An einem Kreuzweg verlässt er die Straße, um ein verlassenes, angeblich verfluchtes Dorf zu besichtigen. Er gerät in einen Schneesturm, die Nacht bricht an und als Schutz bietet sich lediglich ein Mausoleum an.