Ein einsames, völlig isoliertes Tal in
den Bergen. Erreichbar nur durch einen Spalt im Gebirge. Die Einwohner leben
völlig für sich, ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne Wissen um neue
Errungenschaften und neue Technik. Was man zu Leben braucht, wird dem Boden
abgetrotzt. Nur ein Mal im Jahr reist der Krämer in die Außenwelt, um Sachen zu
besorgen, die man im Tal nicht selbst herstellen kann.
Die Bewohner dieses Tals mögen keine
Fremden und so wird »der Greider«, als er im Tal ankommt, argwöhnisch
betrachtet und man gibt ihm klar zu verstehen, dass er wieder abreisen soll.
Doch der ruhige junge Mann gibt nicht nach. Er ersucht um ein Quartier und als
Begründung für seine Ankunft gibt er an, dass er die Landschaft malen möchte.
Als er einen Beutel Gold zückt, genug, um ein Quartier für ein ganzes Jahr zu bezahlen,
bekommt er ein Zimmer bei der Witwe Gader und ihrer Tochter Luzie.
Zuerst misstrauisch beäugt verhält er sich so ruhig und unauffällig, dass man seine
Anwesenheit nach und nach vergisst.
