10 Dezember 2019

Leonardo und der Tod von Petra Berger

Gevatter Tod war es wieder einmal langweilig. Das kam in den letzten Jahrhunderten öfter vor. Außer, immer in seinem dunklen Gewand, mit einer Sense in der Hand in einem dunkel eingerichteten Haus zu hocken und ab und zu mal ein paar Menschen abzuholen, hatte er nichts zu tun. Und für was? Lohn und Brot brachte es nicht, Freunde erst recht nicht. Also all die Arbeit nur, damit die Menschheit ihn fürchtete?  Doch auch das war langsam vorbei, je aufgeklärter die Menschen wurden desto weniger hielten sie es mit der Religion stellte er in letzter Zeit fest. Keinen Respekt, keine Furcht, kein Lohn, keine Gesellschaft - ein beschissener Job, dachte der Tod immer öfter.



 

Zwar gab es immer noch unfassbar viele, überflüssige Kriege mit unzähligen Toten auf der Welt. Aber die gab es schon immer. Die Menschen liebten es eben, sich gegenseitig das Leben wegen Nichtigkeiten schwer zu machen. Nicht sein Bier. Natürlich gab es noch die Sterbenden, die sein Mitleid erweckten. Die langsam dahin siechenenden oder die jungen Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit starben. Warum erfanden die Menschen nicht einfach ein paar passende Heilmittel statt immer neue Waffen? Aber sie waren eben unbelehrbar. Und auch die, für die er Mitleid hatte, holte er stets mit stoischer Miene ab. Wäre ja noch schöner, wenn sein Ruf als gnadenloser Sensenmann einen Riss bekäme. Also tat er, was der Tod machen musste.

Früher, ja früher konnte er sich noch mit seinen Besuchern unterhalten bevor er sie an einem der Tore abgab. Ob sie in die Hölle oder in dem Himmel kommen, ist ihm dabei egal. Er macht nur seinen Job.

Aber damals, im Mittelalter und bis ins 18 Jahrhundert hinein, akzeptierte man ihn als den, der er war und diskutierte mit ihm die aufregendsten und seltsamsten Themen. In den alten Zeiten verwechselte man ihn allerdings noch oft mit den Göttern der Unterwelt, nannte ihn Luzifer, Satan oder Osiris, dabei sind das definitiv zweierlei Paar Schuhe. Nein, er ist der Tod, eine eigenständige Persönlichkeit mit starken Charakter und unbestechlich. Er holt die Menschen ab und bringt sie an das Tor. Wohin auch immer es von da aus geht ist ihm egal, er ist neutral, er ist der Sensenmann, der Schnitter, der Tod.

Hören wir doch zu, was er selbst zu seiner Situation zu sagen hat:

»Was waren das für Diskussionen, als ich diesen sogenannten Hunnenkönig Atilla  abholte, mitten in seiner Hochzeitsnacht. Als hätte er vorher nicht schon genug Frauen gehabt«, empörte sich Gevatter Tod. »Er erklärte mir lang und breit, dass er noch das oströmische Reich strafen wolle, das eines seiner Siedlungsgebiete angegriffen hatte. Tja, hätte er weniger gefeiert, gesoffen und herum gehurt, dann hätte er diesen Plan noch vor seinem Ableben verwirklichen können. Aber nein, ICH bin schuld. Ist das gerecht? Ich mache doch nur meinen Job und wenn jemand auf der Abholliste steht, dann ist das eben an der Zeit«, klagte er weinerlich. 
»Um Friedrich I. tat es mir leid, er sorgte für regen Nachschub an Arbeit für mich. Das waren wirklich ertragreiche Zeiten. Sein Tod durch Ertrinken wurde diesem großen Mann irgendwie nicht gerecht aber Auftrag ist Auftrag. Meine Sense setzte dabei tatsächlich etwas Rost an. Ich glaube, Wasser ist nicht unbedingt gut für das alte Ding, ich überlege schon lange, dieses altmodische Teil zu ersetzen. Aber es wirkt so authentisch und überzeugend«. Er musterte kritisch sein Arbeitsgerät und seufzte theatralisch. 
»Ahhh und der Tod von Dschingis- Khan. Mehr als 2000 Seelen wurden mir bei seiner Beerdigung zugeführt. Natürlich war auch der Führer der Mongolen extrem verstimmt als ich ihn, seiner Meinung nach vor seiner Zeit, abberief. Er war schon ein kleiner nimmersatt, als würden 19 Millionen km² Land nicht reichen. Wegen ihm musste ich sogar Überstunden einlegen. Gierschlund elender«, grummelte er weiter. 
»Meinen letzten wirklichen Spaß hat ich mit Leonardo da Vinci. Was war das doch für ein beeindruckender, aufgeweckter und neugieriger Geist. Er wollte mich tatsächlich studieren und stellte mir zig Tausend Fragen über meine Existenz. Mathematik, Physik, Architektur und Kunst, nichts war diesem Mann fremd. Wie gerne hätte ich ihn als Gast länger bei mir behalten. Aber mit wird ja leider nichts gegönnt.«

Der Tod versank immer mehr in Grübeleien und blies weiter Trübsal. Und langsam reifte in ihm eine Idee. Was wäre, wenn er diese schillernde Figur einfach aus der Hölle entführen würde?  Der Teufel hatte unzählige Seelen, der würde den Verlust einer einzigen sicher nicht merken. Er machte sich nichts aus seinen Besuchern, kümmerte sich kaum um sie, außer, er bekam wieder diese Teufelsanwandlungen und wollte jemanden quälen. Dafür zog er aber die heran, die es wirklich verdient hatten. So wie Oppenheimer, der sich anmaßte, sich selbst »den Tod« zu nennen. Darüber ärgerte sich der Sensenmann noch heute, immerhin war ER einzigartig. Ihn hatte der Tod gerne abgeholt und am Höllentor abgeliefert und dabei Luzifer dezent darauf hingewiesen, dass dieser Mensch doch etwas mehr zu quälen sei.

Gesagt getan, Gevatter Tod schlich sich unauffällig in das Domizil von Lucifer. Dabei nahm er den Hintereingang.  Dieser Bereich, der von Thanatos verwaltet wurde, war schon länger verlassen und niemand bemerkte sein Eindringen. Seit es Herakles und Sysiphos gelungen, war  ihn zu überlisten, gab sich Thanatos dem Suff hin und hatte kein Augenmerk mehr auf das Tor. Gevatter Tod suchte und fand Leonardo, der gerade dabei war, eine neue Skulptur des eitlen Gecken Luzifer zu modellieren und nahm ihn flugs mit zu sich.

Leonardo war etwas überrascht, sich plötzlich an einem anderen Ort zu befinden aber als aufgeweckter Geist stellte er sich sofort der neuen Situation. Er sah sich um und runzelte die Stirn.

»Ich kenne Dich doch, Du hast mein irdisches Dasein beendet. Du siehst noch genauso trist und langweilig aus wie damals, als Du mich abgeholt hast. Aber wir hatten ein paar gute Dialoge, das kann ich nicht leugnen.« Kritisch und etwas verächtlich musterte der große Meister die Umgebung. 
»Wie wäre es mit einer Renovierung und Neuausstattung dieses öden Palastes?«, meinte das Genie, während es sich weiter abschätzig umblickte. Seine wahren Gedanken sprach er lieber nicht aus. Öde, langweilig, trostlos, farblos, unmodern, das waren ein paar der Adjektive, die ihm zu dieser Bude einfielen. Zwar geräumig aber alles so....tot irgendwie. 
Der Tod war etwas pikiert ob der respektlosen Anrede seines Gastes aber hatte er den berühmten Künstler und Architekten nicht gerade deshalb zu sich geholt? Also nur keinen Ärger zeigen und Leonardo erst einmal schwadronieren lassen. 
»Ich habe Dich geholt, damit Du mir die Langeweile vertreibst und mir ein neues Werkzeug erschaffst. Unsere Dispute damals fand ich sehr vergnüglich und wenn Du mir hilfst, wird es Dein Schaden nicht sein. Und ja, hier ist es schon etwas farblos«, erwiderte der Tod, während er sich ebenfalls in seinem Wohnsitz umschaute. 
Leonardo war etwas irritiert. Er war doch schon tot, was also konnte ihm der Sensenmann groß anbieten? Auch in der Hölle war er eine anerkannte Persönlichkeit und  konnte sich vor Aufträgen kaum retten. Er war berühmt, angesehen und  beliebt. Die Damenwelt der Hölle lag ihm, zu Füßen. Aber was soll's? Dieser einsamen, düsteren Gestalt etwas Zeit zu widmen konnte für etwas Abwechslung und Erheiterung sorgen. Wer konnte schon von sich behaupten, den Tod neu ausgestattet zu haben? Das würde seinen Ruf als begnadeter Künstler weiter festigen und ihn bei den Frauen sicher noch interessanter machen. Er hatte da schon eine reizende Dame im Blick, die seinen Avancen aber bisher widerstand. 
»Also gut«, sprach er. »Bevor ich aber in dieser deprimierenden Kaschemme arbeiten kann, brauche ich zuerst eine eigene Werkstatt und etwas Licht und Farbe in meinen vier Wänden, dazu etwas Wein und ein fürstliches Mahl«, verlangte Leonardo und bekam flugs das Gewünschte. Man konnte nicht sagen, dass der Tod knauserig war. 
Leonardo ließ es sich zunächst einmal gut gehen und fragte seinen Gastgeber dann: »Nun, was soll es sein, Freund Tod? Wie kann ich Dir zu Diensten sein?« 
Der Sensenmann zögerte etwas, dem Künstler seine Wünsche vorzutragen, druckste ein wenig herum, dann rückte er doch mit der Sprache heraus. 
»Um mich abzulenken habe ich mir da dieses eine Spiel zugelegt, das die Menschen heutzutage spielen. In diesem Spiel heißt es, Du hättest einem gewissen Meisterassassinen Namens Ezio extra Dolche entworfen, die er in seinen Armschienen tragen kann. Ich bin es leid, immer diese Sense mit mir herum zu schleppen. Ich hätte gerne einen Teleskopstab für meine Sense und etwas, in dass ich das Sensenblatt einrasten lassen kann. So zusammengeklappt und auf Schwertlänge reduziert, könnte ich die Sense auf meinem Rücken in einem Köcher tragen und müsste sie nicht immer in der Hand halten. Das Sensenblatt sollte durch Druck eines Knopfes schnell ausrasten können. Wäre ja peinlich, wenn ich vor einem Menschen stünde und das Teil sieht so lächerlich kurz und ungefährlich aus. Die Sense ewig in der Hand zu halten ist unbequem und ich habe schon Schwielen an der linken Hand«, klagte der Tod. 
»Ezio? Ich kenne keinen Ezio aber so ein Gerät könnte ich tatsächlich mühelos entwickeln«, entgegnete Leonardo, der diesen Auftrag nicht einmal als richtige Herausforderung betrachtete. Ein Kinderspiel für einen wachen Geist wie ihn. Aber was sollte man von so einem schlichten Gemüt wie das des Todes schon groß erwarten? Dessen Waffenarsenal aus einer langweiligen, schon Rost ansetzende Sichel bestand. Was gab es nicht alles für beeindruckende Waffen, die den Menschen das fürchten lehren konnten? Eine einfache Sichel gehörte für Leonardo eindeutig nicht dazu. 
Als ihm nun eine eigene Werkstatt zur Verfügung stand, (etwas was ihm der Teufel in der Hölle nicht ermöglicht hatte) machte sich Leonardo ans Werk. Er dekorierte  das ganze Domizil des Todes um. Da dieser wieder einmal auf Seelensammeltour auf der Erde wandelte, bekam er von den künstlerischen Anwandlungen seines Gastes nichts mit. Was sicherlich auch besser so war, denn Leonardo ließ seiner Fantasie freien Lauf. Er hatte sich von den neuen Künsten inspirieren lassen. Moderne Kunst gefiel ihm, auch wenn er die Farben seines Jahrhunderts bevorzugte.  Hier hatte er endlich wieder Gelegenheit, sich zu entfalten, ohne dass ihm jemand reinredete. Es war ihm schon immer lieber gewesen, wenn seine Auftraggeber das Werk erst nach dessen Beendigung in voller Pracht sahen. Der Tod war auf Arbeit, eine Haushälterin hatte er nicht und Lakaien ebenso wenig. Darüber grübelte Leonardo einen Moment nach. »Wie schaffte es ein Einzelner eigentlich, gleichzeitig überall als grim reaper unterwegs zu sein und keine einzige Seele zu verpassen? War das vielleicht Schummelei im Spiel?« Darüber musste er einmal genauer nachdenken, wenn er seinen Auftrag erledigt hatte. 
Der Künstler erfand kleine maschinelle Hilfsmittel für den Alltag, er baute Fenster in das lichtlose Haus und stattete sie mit Buntglasscheiben aus, auf denen Szenen aus den Evangelien abgebildet waren. »War der Tod eigentlich gläubig oder Atheist?«, fragte sich der Meister. 
Ein neues Bad, eine hochmoderne Küche und überall ein Spektrum von Farben. Das Haus glitzerte und schillerte, es duftete und leuchtete, kurz gesagt, es war eine wahre Augenweide. Leonardo freute sich schon auf die Rückkehr des Sensenmannes (nannte man jetzt noch so, mit dem Köcher und der versenkbaren Klinge?) und konnte dessen Reaktion kaum erwarten. 
 Als der große Meister so in sich versunken war, bekam er plötzlich das Gefühl, beobachtet zu werden. Wenn er jetzt darüber nachdachte, beschlich ihn dieses Gefühl tatsächlich nicht zum ersten Mal. Langsam drehte er sich von der Wand weg, die er bemalte und schaute über seine Schulter. Und da stand sie! Erst konnte er die Einzelheiten nicht so erkennen, er sah nur endlos lange Beine und hautenges schwarzes Leder. Es dauerte, bis sein Blick ihr Gesicht erreichte. Ebenmäßige Züge, feine Haut ohne jegliche Falten, alterslos. Und erst die Augen. Glühende schwarze Pupillen, in deren Tiefen ein rötliches Feuer loderte. »Keine Fantasie des Mannes kann sich jemals so einen perfekten Körper ausdenken«, sinnierte er. Seine Zunge klebte ihm am Gaumen, sein Mund war staubtrocken und er brachte keinen Ton hervor. Als die Gestalt seinen Zustand bemerkte, lächelte sie süffisant. 
»Seid mir gegrüßt, edler Leonardo, ich bewundere eure Werke schon seit langem. Wie ich sehe, habt ihr eure Farbpalette etwas erweitert. Meinem Bruder wird das sicher nicht gefallen aber ich finde es sehr geschmackvoll«, gurtte sie. 
»Bruder«?, dachte Leonardo, wieso Bruder? Der Tod ist einzigartig, zeitlos, er hat nicht so etwas Menschliches oder Profanes wie Geschwister. Unmöglich! Verwirrt staunte der große Meister dieses rassige Weib an und wieder brachte er keinen Ton hervor. »Ähm«, stotterte er dann doch. »Mit wem habe ich die Ehre«, fragte er und vollführter einen eleganten Kratzfuß. 
»Ich bin Hel, hat euch mein Bruder nichts von mir erzählt?«, fragte das gottgleiche Wesen. »Typisch«, sagte sie und zog einen Schmollmund. »Er denkt sicherlich, sein Ruf würde leiden, wenn die Menschheit erfahren würde, dass wir uns die Erde aufgeteilt haben. Zu viel Arbeit für einen alleine, weißt Du? Ich ernte im hohen Norden die Seelen«, sagte Hel und schmunzelte weiter über Leonardos verwirrte Miene. »Ich wollte mal schauen, was Ihr hier so treibt, Meister Leonardo, immerhin ist Euer Ruf legendär«, schmeichelte sie ihm. »Gevatter Tod scheint wieder einmal  sehr beschäftigt und ihr sollt ja nicht vor Langweile hier sterben.« Sie lächelte über ihren eigenen Witz. 
Leonardo fühlte sich schon immer zu den Schönheiten der Natur hingezogen und wer war er, die Gesellschaft Madame Tods zu ignorieren? 
Er führte sie durch das Refugium ihres Bruders und plauderte charmant mit der Besucherin. »Meint ihr, es ist sinnvoll, den Wohnsitz meines Bruder mit religiösen Elementen zu schmücken?«, meinte die schwarz gewandete Schönheit. Leonardo antwortete nicht, er war in Gedanken nicht ganz woanders. Warum steht ihr schwarz nur so verdammt gut und lässt sie dermaßen attraktiv erscheinen, während ihr Bruder wie die Langweile in Person aussieht, grübelte der Künstler.  Was ihm die Dame sagte, bekam er überhaupt nicht richtig mit, so fasziniert war er von ihren Lippen, während er sich vorstellte, sie zu küssen. 
»Pardonez moi«, stammelte er, »ich war einen Moment abgelenkt, was sagtet ihr?« Ein spitzbübisches Lächeln umspielte die Mundwinkel Hels, die genau wusste, was den Meister abgelenkt hatte. 
»Mein Bruder ist neutral, er bevorzugt keine Religion,« meinte sie. »Wenn schon religiöse Bilder, dann bitte die aller Glaubensrichtungen, vielleicht fügt Ihr noch eine Skulptur Buddhas oder eine schöne Ikone hinzu, um allen Menschen gerecht zu werden?« 
Sie lächelte Leonardo weiterhin lasziv an, was ihn immer mehr aus dem Konzept brachte. Wieso hatte er nur damals nicht im Norden gelebt, als der Tod ihn holte? Dann wäre es diese Schönheit gewesen, der er gerne gefolgt wäre. Bis hinab in den tiefsten Hades. Allerdings war es im Norden sehr kalt, das hätte sicher zu Lebzeiten seinem südlichen Temperament geschadet. Irgendwie hatte doch alles einen Haken. 
Da Hel einem Flirt nicht abgeneigt schien führte Leonardo sie zum Schluss in das neu entworfene Schlafzimmer des Todes. Hel brach in schallendes Gelächter aus, als sie den Raum sah. Die Decke war bemalt mit Fresken, wie der Palast eines firenzischen Dogen, da konnte Leonardo seine Herkunft nicht leugnen. Und angespornt durch die lange Enthaltsamkeit des Künstlers, waren es sehr erotische Fresken. Dies wurde ihm schlagartig bewusst, als er sie nun in Begleitung Hels betrachtete. 
Ob es letztendlich seine oder ihre Idee war, das neue Schlafzimmer auch gleich auszuprobieren oder ob es die Fresken waren, die dies auslösten war Leonardo egal. Als Hel ihn auf das mit Seide bezogene Bett schubste, war es, als öffne sich ihm der Himmel. 
»Welch eine Verschwendung an meinen langweiligen Bruder«, hauchte Hel.

»Zum Teufel mit Euch Beiden,«, fluchte der Tod, als er Hel und Leonardo in flagranti erwischte. Doch das war natürlich genau der Satz, den er niemals hätte ausrechen dürfen, denn schwupps, verschwand Leonardo wieder in der Hölle.

 

Hel lächelte süffisant, auch wenn sie es bedauerte, dass ihr trautes Zusammensein mit Leonardo so abrupt unterbrochen wurde. Männer, die einige Jahrhunderte enthaltsam waren, hatten so viel zu bieten. Und wieder hatte sie es geschafft, ihren Bruder zu ärgern und ihm eines seiner Spielzeug wegzunehmen. Somit stand es 151: 1 für sie in diesem endlosen Spiel. Der Typ war ja so naiv und durchschaubar. Fast schon wurde sie des Wettkampfes überdrüssig aber Leonardo hatte ihr immerhin einige Stunden Spaß bereitet. Eine Seltenheit in dieser so langen Existenz. 
»Du bist noch mein Tod«, sagte der Tod zu Hel, verfluchte sie ebenfalls (allerdings ohne so fatale Auswirkungen) und verließt sein Heim. Das hatten ihm die beiden völlig verleidet.

Seitdem zieht der Tod grimmig durch das Land, sucht eine Bleibe, die seinen Anforderungen entspricht. Sollten Sie also eine düstere, dunkle, geräumige Kaschemme zu vermieten haben, vorzugsweise ohne Fenster und ohne Elektrizität, ich kenne einen geeigneten, ruhigen und zahlungskräftigen Mieter, der keinen Ärger macht. Und sollten sie mal Probleme mit zwielichtigen Gestalten haben, kommt der Tod und hilft ihnen. Ehrenwort.

Todessehnsucht von Petra Berger


Peter war fertig mit der Welt. Mal wieder. Er saß in dem kleinen Cafe Namens Elysium und ließ sein Leben Revue passieren. In den bisherigen 28 Jahren seines kläglichen Daseins hatte er nichts erreicht. Und nun hatte ihn noch sein bester Freund mit seiner Freundin betrogen. Bester Freund wohl eher nicht, denn beste Freunde taten so etwas nicht. Wenn er so über das vergangene Jahr nachdachte, hatte er allen Grund sich das Leben zu nehmen. Ach was, das vergangene Jahr, sein ganzes Leben war einfach nur beschissen.
Während er so Trübsal blies bemerkte er plötzlich, dass er nicht mehr alleine an seinem Tisch saß. Ein Mann unbestimmbaren Alters hatte ungefragt Platz genommen und lächelte ihn nun an. „Hallo“ grüßte er Peter und streckte seine Hand aus. „Mein Name ist Joe Black“. Als Peter weder die ausgestreckte Hand entgegennahm, noch etwas erwiderte, schmunzelte der Mann. „Kleiner Insiderwitz, natürlich heiße ich nicht Joe Black, was für ein alberner Name, nenn mich einfach Mort.“

07 Dezember 2019

Grayson Steel und die magische Hanse von Hamburg ( Nebula Convicto Band 2) von Torsten Weitze


https://www.acabus-verlag.de/belletristik_9/phantastik_4/urban-fantasy_18/nebula-convicto-grayson-steel-und-die-magische-hanse-von-hamburg_9783862826445.htm
Grayson Steel hat sein altes Leben hinter sich gelassen. Ein Jahr ist es her seit er erfahren hat das eine andere Welt existiert, in der es Hexen, Magier, Monster und Zauberei gibt.
Als Quaestor einer Quadriga trägt er die Verantwortung für seine Leute und er ist entsetzt, als bei einem Einsatz im Schwarzwald  der Saggitarius der Truppe unter den Blick eines Basilisken gerät und versteinert. Schwer angeschlagen begibt sich der Rest der Truppe auf den Rückweg nach London, als ihr Flugzeug entführt wird. Und das von Drachen! Der Erzdrache Eisenschuppe braucht die Hilfe der Quadriga. Aus seinem Hort wurde ein wertvolles Artefakt gestohlen. Es ist nicht nur kostbar sondern auch gefährlich. Einem Erzdrachen schlägt man keinen Gefallen ab, daher übernimmt Grayson Steel den Auftrag. Er und seine Freunde folgen den Dieben durch ganz Deutschland bis nach Hamburg. Ihre Suche führt Gentleman Morgan Worthington, den Kreuzritter Richard und den ehemalige Ermittler von Scotland Yard zur neuen Elbphilharmonie.

05 Dezember 2019

Top Ten Thursday 05.12.2019 - Bücher mit einem winterlichen oder weihntachtlichen Cover, Eis und Schnee

Diese Woche habe ich mich sehr schwer getan. Zuerst dachte ich, die Geschichten müssen ebenfalls vom Winter handeln oder Winter spielen und ich hatte schon abgesagt. Da aber lediglich die Cover winterlich sein sollen, bin ich tatsächlich doch noch fündig geworden

Hier meine Auswahl:


Die Reise der Weisen von Monika Grasl
Bei diesem ersten Titel habe ich geschummelt, denn das Cover zeigt weder Eis noch Schnee. Die Geschichte handelt allerdings von den heiligen drei Königen und so eindringlich geschrieben, dass ich sie einfach nennen muss. Welche Erzählung könnte besser passen als die Reise der Weisen auf dem Weg zur Geburt des Erlösers? Obwohl ich ein Fantasyfan bin und die Autorin auch im Bereich Dark Fantasy spannende Bücher veröffentlicht hat, finde ich dieses Geschichte wirklich am schönsten. Ein Buch, passend für die Vorweihnachtszeit

29 November 2019

Kampf der Magier - Battle Mage Band 1 von Peter A. Flannery


https://www.randomhouse.de/rh-responsiveWeb-web/Suche.rhd?searchText=Battle+Mage+-+Kampf+der+Magier
Vor über 400 Jahren wurden die Besessenen unter großen Opfern besiegt. Seitdem liegt die Welt Grimm nur noch untereinander im Krieg, nicht ahnend, dass sich im Reich Ferocia eine neue Gefahr sammelt. Die Königreiche sind nicht in der Lage, ihre Feindseligkeiten untereinander einzustellen, so sehr Königin Constance auch zu vermitteln versucht. Die arroganten Herrscher sind sich sicher, dass ihre Kampfmagier mit ihren Drachen jeder Gefahr gewachsen sind. Erst als Illicia und Beltane schon fast in der Hand des Feindes sind, erkennen sie, dass sie die sich nähernde Gefahr unterschätzt haben. Kampfmagier sind selten geworden und ohne diese können die Menschen den Besessenen nicht widerstehen. Die Feinde strahlen eine lähmende, alles beherrschende Angst aus, der ein Mensch nicht standhalten kann. Nur unter dem Schutz eines Kampfmagiers können menschliche Heere den Bestien entgegentreten. 

28 November 2019

Top Ten Thursday 28.11.2019 Bücher, in denen Kinder eine wichtige Rolle spielen

Auch zu diesem Thema hatte ich sehr schnell meine 10 Bücher zusammen. Ich lasse allerdings Harry Potter außen vor, das nimmt sicherlich jeder. Ich habe versucht, auch dieses Mal abseits der bekannten Bücher zu bleiben und euch eine Auswahl an Bücher zu präsentieren, die vielleicht nicht so bekannt sind. Ich hoffe, ihr habt Spaß. Falls jemand noch Weihnachtsgeschenke für Kinder um die 8 Jahre sucht, kann ich den Glücksschuh Verlag absolut empfehlen. ( Und nein, keine Werbung :))
Viele Bücher, die ich nenne, habe ich lange vor meiner Zeit als Bloggerin gelesen, daher gibt es heute nur wenige Rezensionen.


Rainer Maria Schröder - Im Zeichen des Falken
Hier handelt es sich um den ersten Band einer Qudrologie. Die weiteren Titel heißen: Auf der Spur des Falken, im Banne des Falken und im Tal des Falken. Ich mag diesen Autor gerne, er hat eine Vielzahl an Abenteuerbüchern für Kinder und Jugendliche geschrieben aber nie den Bekanntheitsgrad eines Karl May, Jules Verne oder Michel Ende erreicht. 
Europa um 1830. Es ist die Zeit der Restauration und der Geheimbünde, von aufregeden Erfindungen und abenteuerlichen Entdeckunsgreisen. Tobais Heller, Sohn eines Ägyptenforschers, besitzt einen Ebenholzstock mit einem Silberknauf in Form eines Falkenkopfes, der ein Geheimnis birgt. Dieser Knauf ist der Auslöser turbulenter Ereignisse, die Tobias und seine Freuden durch ganz Europa führen. (Und später auch nach Ägypten). Neben dieser Serie gibt es noch viele weitere tolle Geschichten, in denen Kinder eine Hauptrolle spielen.


27 November 2019

Die Engel des Todes- Die Chronik der Dämonenfürsten Band 1 von Monika Grasl


https://hoellenkueche.wixsite.com/monika-grasl
Evy Munro, eine junge Frau  Anfang zwanzig, erfährt, dass sie an Krebs sterben wird. Alle Träume und Sehnsüchte der jungen Studentin zerfallen somit zu Staub. Auch ihre Pläne, ein neues Heilmittel gegen Alzheimer zu finden.
Evy möchte die Diagnose verschweigen und ihr Leben wie bisher weiterleben. Doch ihr nerviger und verhasster Nachbar Vincent macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Er weiß, was der jungen Frau bevorsteht, denn er ist ihr Engel des Todes. Er zwingt Evy dazu, der Realität ins Auge zu sehen und sich der Tatsache ihres bevorstehenden Todes zu stellen. Da ist es nicht hilfreich, dass Evy den jungen Mann nicht ausstehen kann. Obwohl ihre Großmutter, bei der sie aufwuchs, sehr gläubig war, glaubt Evy nicht an Engel des Todes, Höllendämonen oder von was auch immer Vincent da faselt.
Bald jedoch wird klar, dass alles, was Vincent ihr erzählt hat, die bittere Wahrheit ist und sie selbst eine bedeutende Rolle im Kampf zwischen Engel und Dämonen spielt.

23 November 2019

Alvion - neue Welt (Vylaania Zyklus Band 2) von Daniel Thiering


https://www.alvion.de/alle-baende-im-ueberblick

Ich habe diese Serie von Daniel Thiering von Beginn an verfolgt, wer also wissen möchte, um was es geht, kann und darf gerne die vorherigen Rezensionen lesen. Zu diesem Band möchte ich keine detaillierte Inhaltsangabe schreiben, weil es zu vieles verraten würde. Die Geschichte wird von Band zu Band fortgesetzt und baut aufeinander auf. Und so langsam spitzen sich die Ereignisse zu.
Alvion Trey und seine Freunde waren 30 Jahre im Hestion. So viel darf ich sicher verraten. Die Welt hat sich gewandelt, neue Bündnisse wurden geschlossen und neue Länder entstanden. Doch eines ist geblieben: Die Bedrohung durch Absalom und durch Shysh. Absalom hat in Vylaania eine grausam Herrschaft errichtet und streckt von dort aus seine Hand nach ganz Velia aus. Um ihn aufzuhalten brauchen die Gefährten die Magierin Salina an ihre Seite. Alvion ist fest davon überzeugt, dass seine Gefährtin noch lebt und  der Magier Zelio von Dhomay bestätigt ihn in dieser Annahme. Doch um Salina in die Welt zurück zu holen, bedarf es einer Zusammenkunft aller Freunde, die damals bei der Vernichtung Molaars anwesend waren. Keine leichte Aufgabe für Alvion Trey und Tain Lux, diese alten Freunde zu finden.

21 November 2019

Top Ten Thursday 21.11.2019- die dicksten Bücher, die Du dieses Jahr gelesen hast

Für diesen Beitrag habe ich meinen Blog durchforstet. Ich lese eigentlich gerne dicke Wälzer. Da ich mich aber 2019 eher auf Kleinverlage und Selfpublisher konzentriert habe, war die Auswahl an dicken Bücher tatsächlich nicht so hoch. Viele neue AutorInnen schreiben wohl eher zwischen 300-400 Seiten. In dem Bereich hatte ich viele Bücher. Ich habe aber dann doch noch Bücher mit über 500 Seiten gefunden. Ich liste sie nach Anzahl der Seiten auf und verlinke sie jeweils mit der dazugehörigen Rezension.
Nachdem ich die Bücher gelistet habe stelle ich fest, dass es alles Bücher sind, die bei mir volle Punktzahl erreicht haben.  Es sind Bücher, die mir alle sehr gut gefallen haben, die spannend, witzig und sehr unterhaltsam waren. Das gilt besonders für die Feuerjäger Reihe und Könige der Finsternis.


900 Seiten- Das Imperium der Stille von Christoper Ruocchio
In einer weit entfernten Zukunft hat die Menschheit die Galaxie besiedelt und ein gewaltiges Sternenreich errichtet. Seit vielen Hundert Jahren befindet sich das Imperium im Krieg gegen die außerirdische Zivilisation der Cielcin, die mit ihren gewaltigen Eisschiffen bereits Tausende Planeten zerstört haben - einem Krieg, in dem sich Hadrian Marlowe als Held hervorgetan hat. Umso schwerer wiegt sein Verrat, wegen dem er auf seine Hinrichtung wartet: Er hat ein ganzes Sonnensystem ausgelöscht. Nun, kurz vor seinem Tod, erinnert sich Hadrian an sein Leben. Dies ist seine Geschichte 

18 November 2019

Der letzte Polizist von Ben Winters


https://www.randomhouse.de/Autor/Ben-Winters/p519071.rhd
Detective Henry Palace wird zum Schauplatz eines Selbstmordes gerufen. Es handelt sich um eine reine Formalität, denn Selbstmorde sind mittlerweile an der Tagesordnung. Seid bekannt ist, dass ein riesiger Asteroid auf die Erde zusteuert und eine Katastrophe unvermeidlich ist, nehmen sich immer mehr Menschen das Leben.
Jeder reagiert anders auf die Nachricht des bevorstehenden Weltuntergangs. Einige kündigen ihren Job und arbeiten ihre „to do Liste“ ab, erfüllen sich alle ihre bisher unerfüllten Träume. Andere greifen zu Drogen und versuchen, den Alptraum zu vergessen, wiederum andere leben ihre brutale Seite aus, denn lebenslänglich bedeutet nur ein paar Monate im Knast, bevor die Welt untergeht.  

14 November 2019

Top Ten Thursday 14.11.2019 - Bücher mit Himmelskörper oder Wolken im Titel

In der Fantasy und Science Fiction ist das ein relativ leichtes Thema und ich hatte auch gleich die zehn Titel zusammen. Dieses Mal habe ich wirklich nichts aus einem anderen Genre, weder bei den Cosy Krimis, noch bei den anderen Büchern wurde ich fündig. Viel Spaß mit meiner Liste, von denen sicherlich wieder kaum jemand ein Buch kennt. Aber das ist ja immer das Schöne an dieser Aktion


Moonbird von Fabienne Siegmund
Fabienne könnte wohl auch ein Telefonbusch schreiben und es würde poetisch, zart, märchenhaft aber nichtsdestotrotz spannend rüberkommen. Ihre Art zu schreiben berührt mich immer wieder neu. In Moonbird ist sie einen etwas anderen Weg gegangen als üblich. Auf meine Frage hin, wieso sagte sie, sie wollte probieren, ob sie es kann. Und sie kann es. Gewaltig, erschütternd, herzzereißend aber trotz allem wieder auch postisch. Ihre Sprache ist perfekt. Das Heft gibt es nicht auf dem Buchmarkt zu kaufen aber bei ihre direkt bestellbar. 

10 November 2019

Witchmark- die Spur der Toten von C.L. Polk


https://www.klett-cotta.de/buch/Weitere_Autoren/Witchmark/101150
Dr. Miles Singer ist Arzt in der Psychiatrie. Er behandelt dort Kriegsveteranen. Männer die innerlich zerbrochen sind an dem, was sie im Krieg gesehen und getan haben. Er war selber im Krieg und kennt das Grauen und die Angst. Die meisten seiner Patienten haben das Gefühl von etwas besessen zu sein, was sie zwingt, weiterhin zu töten. Und obwohl Miles sehr einfühlsam ist und auf einer anderen Ebene sehen kann als andere Menschen,  findet er die Ursache für diese Wahnvorstellung nicht. Eines Tages wird ein sterbender Patient bei ihm eingeliefert. Bevor Nick Elliot stirbt, gibt er zu erkennen, dass er weiß wer Miles Singer in Wirklichkeit ist. Er teilt dem Arzt mit dass man ihn vergiftet hat weil er herausgefunden hat, was die Soldaten so verstört aber er kann dieses Wissen nicht mehr an den Arzt weitergeben.  Kurz vor seinem Hinscheiden überträgt er Miles noch seine Magie, denn beide Männer sind Hexer und im Tode kann ein Hexer einer anderen die Macht übertragen. Zu seinem Entsetzen muss Miles Singer feststellen, dass der Fremde, der das Opfer in das Krankenhaus gebracht hat, die Machtübertragung mit angesehen hat. Sollte er reden, wäre das Leben des Arztes verwirkt. Doch die einzige Bedingung die Tristan Hunter, wie der Mann sich vorstellt, hat, ist, dass Miles ihm hilft die Mörder von Nick Elliot zu finden. Zögernd stimmt der Arzt zu, denn auch er möchte wissen, was das Opfer über den Krieg herausgefunden hat und er hofft, damit seinen Patienten helfen zu können.

09 November 2019

Vogelmanns Schatten von Steven Savile



Declan Shea ist nachts um drei Uhr auf dem Rückweg von London nach Hause. Er hatte dort einige Gigs als Jazzpianist, er ist rechtschaffen müde und möchte nur noch in die Arme seiner Freundin sinken.
Da passiert es. Ein betrunkener Obdachloser kreuzt seinen Weg. Declan kann nicht mehr ausweichen, überfährt den Obdachlosen und setzt sein Auto gegen einen Laternenpfahl.
Schwer verletzt erwacht er im Krankenhaus. Auf seine Frage nach dem Obdachlosen erntet er nur verwirrtes Kopfschütteln. Am Unfalltort wurden weder ein  Verletzter noch eine Leiche gefunden und niemand glaubt Declan.
Während Declan nun langsam an seinem Verstand zweifelt steht das vermeintliche Opfer plötzlich vor seinem Bett. Eine grauenhafte Figur wie aus einem Horrorroman entsprungen. Und auch beim Verlassen des Krankenhauses begegnet ihm der Obdachlose, den er fortan den Vogelmann nennt, da er immer von Vögeln umlagert ist. 

31 Oktober 2019

Top Ten Thursday am 31.10.2019 - Halloween Spezial

Halloween ist absolut nicht mein Thema. Ich mag es nicht und ich lese auch so gut wie keine Horrorromane. Außer die von Stephen King aber auch von ihm nur ausgesuchte Bücher. So etwas wie Shining oder Friedhof der Kuscheltiere kann ich nicht lesen, davon bekomme ich Alpträume. Daher waren die Vorgaben für diese Woche nicht so einfach umzusetzen. Ich habe zwar drei Romane aus dem FESTA Verlag gelesen, der sich ja etwas auf  Horror spezialisiert hat aber ich habe von dort tatsächlich drei Western gelesen und keinen Horror.
Ich  kopiere die Vorgaben von Weltenwanderer hier hin:


Top Ten zu Halloween (können auch SuB oder Wunschlisten Bücher sein):


1 – Ein Buch mit einem gruseligen Cover- Der Tod kommt schnell in Mexiko
Hier wollte ich eigentlich Schnittergarn aus dem Leseratten Verlag nennen aber das wäre dann eher witzig gemeint. Horror ist aber eine ernste Angelegenheit. Ich hatte hier einige Probleme, da ich kein wirklich gruseliges Cover gefunden habe. Nicht einmal bei den Büchern von Stephen King. Ich habe mich für ein Buch von Ray Bradbury entschieden. In der engeren Wahl war noch das Buch "Engel der Verdammten" von Anne Rice, auf dessen Cover eine Fledermaus prangt. Aber ich mag Fledermäuse, also fehlte bei mir der Gruseleffekt. Leider finde ich zu dem Buch keine Inhaltsangabe Es beinhaltet 16 Kurzgeschichten des großartigen Autors.

2 – Ein Buch in dem ein Mord geschieht- Die Morde von Pye Hall
Anthony Horrowitz schreibt einfach klasse Bücher und für mich ist er ein würdiger Nachfolger von Sir Arthur Conan Doyle.
Susan Ryeland, Lektorin bei Cloverleaf Books, arbeitet schon seit Jahren mit dem Bestsellerautor Alan Conway zusammen, und die Leser lieben seine Krimis mit dem Detektiv Atticus Pünd, der seine Fälle charmant wie Hercule Poirot zu lösen pflegt.
Doch in seinem neuesten Fall ist nichts wie es scheint. Zwar gibt es zwei Leichen in Pye Hall und auch diverse Verdächtige, aber die letzten Kapitel des Manuskripts fehlen und der Autor ist verschwunden. Ein merkwürdiger Brief legt nahe, dass er sich das Leben genommen hat. Susan Ryeland muss selbst zur Detektivin werden, um nicht nur den Fall der Morde von Pye Hall zu lösen, sondern auch die Umstände des Todes von Alan Conway zu enträtseln.
Geschickt miteinander verwoben präsentiert der Erfolgsautor Anthony Horowitz hier zwei Krimis in einem und erzählt eine raffinierte und überaus spannende Story voller Eifersucht, Gier, Leidenschaft und Mord. 

27 Oktober 2019

Eisenschön von Peter Scheerer


neues Cover


altes Cover
Arto Hyffar war einst ein Mitglied eines mächtigen Ordens starker und angesehener Kämpfer. Als der Orden unterging und seine Mitglieder ihre Prinzipien verrieten, verlor Arto sämtlichen Halt im Leben. Er verdingte sich als Söldner und strandete in einer Stadt Namens Moroco, einem Hort voller heruntergekommener Gestalten, Tagedieben und verkommenen und verkrachten  Existenzen. Sein Alltag besteht aus der Suche nach Geld, Drogen und schnellem Sex, er geht keinem Streit aus dem Weg und macht sich dadurch viele Feinde. Eines Tages treibt er es zu weit und er wird von einem ganzen Clan gejagt und in die Enge getrieben. Da kommt ihm unverhofft die mysteriöse Leto zu Hilfe. Für ihre Unterstützung verlangt die junge Frau Artos Dienste als Söldner auf ihrem Schiff. Da ihm keine andere Wahl bleibt, schließt er sich der chaotisch zusammengewürfelten Mannschaft des Raumschiffes an. Obwohl er völlig am Ende ist und nur noch vor sich hin vegetiert, glimmt tief in ihm noch ein kleiner Funke. Hoffnung? Ehre? Er weiß ihn selber nicht zu benennen aber er weiß, dass die Eisenschön seine letzte Rettung ist.

Die erste Klinge (Aral Königsmörder Band 5) von Kelly McCullough


Ehe Aral so richtig versteht, wie ihm geschieht, ist er verheiratet. Das kommt plötzlich und unerwartet, doch es ist Siri, die ihm einen Ring ansteckt und ihn um Hilfe bittet. Seiner ersten Liebe und der ersten Klinge von Namara kann der Königsmörder einfach nichts verweigern. Also begibt er sich, zusammen mit seinem Zögling Faran, auf die weite Reise in das Land der Sylvani, um Siri beizustehen. Im Auftrag Namaras bannte Siri vor Jahren einen der gefallenen Götter in sein Grab. Durch diese Tat wurde sie mit dem Gott auf ewig verbunden, was sie damals jedoch nicht wusste. Nun wird der Bann schwächer und der Gott ergreift immer mehr Besitz von der jungen Frau.  Bald weiß Aral nicht mehr, ob er mit Siri oder dem gefallenen Gott spricht. So ist es nicht einfach, Vertrauen zu seiner ehemaligen Geliebten zu haben. Nur ein magischer Schlüssel kann Siri retten und den Gott erneut in einen Todesschlaf versetzen.  Allerdings sind hinter dem Schlüssel nicht nur Aral, Siri und Faran her, sondern auch der Verräter Kelos und der Sohn des Himmels. Keine leichte Aufgabe für Aral aber wann war es schon jemals leicht, eine Klinge zu sein?

Der Zorn der Klinge (Aral Königsmörder Band 4) von Kelly McCullough


Aral Königsmörder ist tief gesunken. Nachdem er viele Jahre im Namen der Göttin Namara für Gerechtigkeit gesorgt hat, verfällt er nach ihrem Tod in Depressionen und dem Alkohol. Er hält sich mit Jobs als Löhner über Wasser und glaubt nicht mehr an Gerechtigkeit. In all diesen Jahren stehen ihm nur wenige Freunde zur Seite. Triss, der Finsterling, Hauptmann Fei und der Wirt Jarik. Als Jarik von Thauviks Schergen  gefangen genommen und gefoltert wird, erwacht in Aral endlich wieder so etwas wie Kampfgeist. Mit der Veränderung seines Gesichts geht auch eine Veränderung seiner Persönlichkeit einher. Er erkennt, dass er auch ohne Namaras Auftrag für Gerechtigkeit sorgen kann.
Um Jarik zu befreien gibt es nur einen Weg. Er muss den Tyrannen Thauvik töten und die Baroness  Maylien Dan Marchon auf den Thron bringen.

24 Oktober 2019

Top Ten Thursday 24.10.2019 - Bücher mir vorwiegend schwarzem Cover

In der Fantasy sind die Cover tatsächlich eher bunt. Ich habe viele Serien aus den 80ern, da waren bunte Cover wohl der letzte Schrei.
Ich bin aber trotzdem fündig georden und wünsche eucht viel Spaß mit meiner Auswahl. Auf die bekannten Bücher wie TOT oder Schwarz von Stephen  King habe ich verzichtet

Die Träne der Zauberschen von Ian Cushing
Das Buch habe ich gerade erst gelesen und es hat mich wirklich sehr beeindruckt und emotional aufgewühlt.
Ich bin immer wieder erstaunt, was für tolle Bücher im Bereich Selfpublisher zu finden sind. Und wirklich innovativ und völlig abseits des Mainstream. Das Cover finde ich sehr schön und wenn man die Geschichte gelesen hat, beeindruckt es noch mehr. Absolut passend


Reckless von Cornelia Funke
Ich habe Band eins vor Jahren einmal gelesen und es hatte mir nicht so gut gefallen. Mittlerweile sind ja drei Bände erschienen. Band eins und zwei habe ich jetzt auf dem Flohmarkt ergattert und ich möchte der Reihe nochmals eine Chance geben. Immerhin finde ich die anderen Bücher von Cornelia Funke wirklich spannend und unterhaltsam. Vielleicht hatte ich damals einfach nur einen schlechten Tag

17 Oktober 2019

Top Ten Thursday 17.10.2019 Lieblingsbücher, die verfilmt wurden

Das ist mal wieder ein Thema, bei dem ich kein Ende finde. Auch wenn ich Science Fiction und Fantasy außen vor lasse, komme ich auf gefühlte hundert Titel. Da kann ich mich garnicht entscheiden. Ich nenne sowohl Serien als auch Filme. Gerade in den letzten Jahren sind durch Netflix oder Prime viele neue, tolle Serien auf den Markt gekommen Auch der goldene Kompass oder auch city of bones sollen ja als Serie verfilmt werden, da die Filme wohl eher als Flop gelten. Ich mag allerdings beide Filme.
Ich nenne meine Top Ten ( ohne HdR, Hobbit, Harry Potter oder Narnia, die ja jeder kennt) und schreibe unten außer Konkurrenz noch, was ich noch so mag. 


1. Longmire von Craig Johnson
Ich habe erst die TV Serie gesehen. Manuela von lesenswertesausdembuecherhaus hat mir dann Band eins als Buch geschenkt. Es lag sicher zweiJahre auf dem SUB. Dann habe ich in Leipzig bei Festa Band zwei und drei gesehen und beide mitgenommen. Ich habe alle drei Bände regelrecht inhaliert. Hat mir die Serie schon gut gefallen, waren die Bücher einfach klasse. Ich verlinke eine Rezension dazu.
Leider wird Festa die Serie nicht weiter führen. Mittlerweile gibt es sechs Staffeln der Serie, die in Amerika wesentlich mehr Fans findet als bei uns


2. Man in the high castle von Philipp K. Dick
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich es nie geschafft habe, das Buch komplett zu lesen. Es ist kein leichter Stoffe und ich war neugierig, wie sie das Buch verfilmen. Und ich kann nur sagen: Für mich ist es eine der besten Serien, die ich dieses Jahr gesehen habe und ich bin schon zappelig, dass Staffel vier  beginnt. Vielleicht sollte man allen "Rechten" mal diese Serie zeigen. Was passiert, wenn Nazis an der Macht sind. Keine Demokratie, keine Meinungsfreiheit dafür Repressalien und Folter. 

16 Oktober 2019

Böses mit Bösem von Eliott Hall


Ich habe mir jetzt die Rezensionen der Vorleser angeschaut bin aber nicht wirklich schlauer, wie ich nun meine Rezension schreiben soll. Das Buch ist wesentlich mehr, als es auf den ersten Blick erkennen lässt. Dieses *Mehr* ist für den Leser aber schwer zu finden und zu erkennen. Das liegt einfach daran, dass man dieses Buch nicht lesen sollte, wenn man Band eins nicht kennt.
Felix Strange ist ein Veteran, der im Krieg schlimme Dinge erlebt und getan hat und dies nicht vergessen kann.
Zurück in den USA arbeitet er mehr schlecht als recht als Privatermittler. Aufgrund einer Krankheit, die er sich in Teheran zugezogen hat, ist er gehandicapt, bekommt aber einen  Medikamentencocktail, der ihn am Leben erhält. 

13 Oktober 2019

Phantastik Bücher jenseits vom Mainstream - Eine neue Seite für Selfpublisherinnen und BloggerInnen


https://phantastikbuecher.com/


Wer meinen Bog aufmerksam verfolgt und regelmäßig besucht, wird festgestellt haben, dass ich mittlerweile eine Vorliebe für SelfpublisherInnen entwickelt habe. Sie sind die Brutstätte für ausgefallene und innovative Ideen, die den Leser in überraschende Welten entführen. Egal ob Dystopie, Mystery, Steampunk, Urban Fantasy, High Fantasy, Torwelten oder Science Fiction, in jedem Bereich findet der Suchende überraschend viele spannende Bücher.
Rike Moor hat nun eine Website entwickelt, auf der SelfpublisherInnen sich und ihre Bücher dem breiten Publikum vorstellen können. Somit hat der Leser einen wunderbaren Überblick über ausgefallene Bücher abseits des Mainstream im Bereich Fantasy (und alles was dazu gehört).
Die AutorInnen müssen dazu lediglich das Kontaktformular ausfüllen  und ihre Bücher vorstellen. Ich zitiere hier aus den Bedingungen von Rike Moor:

12 Oktober 2019

Mord in der Mangle Street ( Gower Street Detective Band 1) von M.R.C. Kasasian


http://www.hoffmann-und-campe.de/buch-info/mord-in-der-mangle-street-buch-8175/
Neben der berühmten Baker Street gibt es in London noch eine andere Straße, die der Hilfe suchende Mensch kennen sollte: Die Gower Street 125. Hier residiert der private Ermittler Sidney Grice, der das Vorbild für die Romanfigur des berühmten Sir Arthur Conan Doyles ist.
Die junge March Middleton ahnt nichts von der Existenz des Exzentrikers. Erst als ihr Vater stirbt und sie mittelos zurück lässt, tritt der Mann, der ihr Pate ist, in ihr Leben. Die resolute junge Frau, die raucht, trinkt und auch gerne einmal flucht, bringt das Leben des Eigenbrötlers sehr  schnell durcheinander. Als die Witwe Grace Dillinger den Detektiv um Hilfe bittet, ist für Mary schnell klar, dass diese nicht verwehrt werden darf. Doch ihr Patenonkel ist sehr monetär eingestellt und verweigert der Witwe seine Dienste, da sie diese nicht bezahlen kann. Mary übernimmt die Kosten, stellt aber die Bedingung, dass sie an den Ermittlungen teilnehmen darf. Doch statt die Unschuld von Mrs. Dillingers Schwiegersohn zu beweisen, überzeugt Sydney Grice die Polizei von dessen Schuld. Sehr zur Empörung seiner Patentochter, die fest von der Unschuld William Ashbys überzeugt ist.

10 Oktober 2019

Top Ten Thursday 10.10.2019 - Bücher mit skurrilen Buchtiteln

Für mich als Fantasy Leserin gestaltet sich das Thema diese Woche etwas schwierig. Es geht in meinem Lieblingsgenre hauptsächlich um eine Quest, um epische Schlachten und widerwillge Helden oder außergwöhnliche Helden. Skurrile Titel finden sich da eher selten. Ich habe daher eher Bücher mit außergwöhnlichen als mit skurrilen Titeln genommen. Irgendwie überschneidet sich das ja. Und nein, ich nehme nicht den Hundertjährigen, der taucht sicher oft genug auf.

Lennart Malmquist und der überraschend perfide Plan des Olaf Tryggvason von Lars Simon
Ich muss gestehen, ich habe noch keines der Bücher aus dieser äußerst skurrilen Reihe gelesen. Mittlerweile liegt eines davon auf dem SUB und mein Bruder schwärmt total davon. Hier die Inhaltsangabe:
Ein glückliches Ende der Abenteuer von Lennart Malmkvist ist genauso ungewiss wie ein sonniger Tag mit Plusgraden im schwedischen Winter. Denn Mops Bölthorn wurde im Kampf gegen Olav Krähenbein lebensbedrohlich verletzt, und der Schwarzmagier steht kurz davor, seine Macht zu vervollkommnen. Die Situation erscheint aussichtslos. Das Blatt wendet sich, als ein geheimnisvoller Muschelmann bei Lennart auftaucht - und offenbart, dass er nicht nur die beiden bisher unbekannten Wächter der Dunklen Pergamente kennt, sondern sogar weiß, wo diese versteckt sind. An Bord eines magischen Segelschiffes machen sie sich auf zur Insel Svolderoie. Gelingt dort die Rettung Bölthorns und der Welt?

06 Oktober 2019

Die Träne der Zauberschen von Ian Cushing


Das Jahr 1611
Barbara und ihr Mann Friederich leben glücklich und zufrieden dem kleinen Dorf Pfüeln. Ihr Glück wird vollkommen, als ihre Tochter Greta geboren wird. Das Paar ist im Dorf allseits beliebt und ihre Tochter ist ein kleiner Sonnenschein  Durch die Bäckerei haben die Eheleute ein kleines Auskommen und Barbara läuft ihrem Mann als Bäcker bald den Rang ab, da sich ihre Torten großer Beliebtheit erfreuen.
Die junge Frau ist in der Kräuterkunde ebenso bewandert wie im Backhandwerk und so steht sie vielen Bewohnern des Ortes oft hilfreich zur Seite und kuriert ihre Wehwechen. Der Friede des Ortes und das harmonische Zusammenleben der Bewohner werden jäh gestört, als Barbara plötzlich der Hexerei bezichtigt wird. Niemand glaubt diesen Anschuldigungen, ist Barbara doch für ihre Gläubigkeit bekannt.
Doch sind die Zweifel erst einmal gesät…

03 Oktober 2019

Top Ten Thursday 03.10.2019 - die besten Trilogien

Für mich als Serienjunkie ist das kein einfaches Thema. Denn eine Trilogie ist mir oft einfach nicht genug. Ich mag lange Reihen wie "Die Brücke der Gezeiten von David Hair" ( 9 Bände) oder auch "Das Spiel der Götter von Steven Erikson" (bisher 16 Bände in deutsch) ich könnte also unendlich viele Serien nennen, die mehr als drei Bände haben. Ich bin also selber gespannt, ob ich zehn Trilogien zusammen bekomme. Auch hier werde ich wieder versuchen, den Fokus auf deutsche Autorinnen und Autoren zu legen.
Ich habe dann tatdächlich  bei zwei Trilogien feststellen müssen, dass es mittlerweile einen Band vier gibt. Die Frage ist, ob sich das weitere Buch dann wirklich lohnt. Bei Philipp Pullman war ich sehr enttäuscht aber das muss ja nicht immer so sein.


Patrick Arbogast: Die Torwelt Saga
Das Geheimnis der Torwelt
Kampf um die Torwelt
Dass Schicksal der Torwelt
Ich habe diese Trilogie direkt vom Autor angeboten bekommen. Die Geschichte hat sich von Band zu Band gesteigert und Band drei war ein wirklich gelungener Abschluss. Tolle Fictionfantasy





Dane Rahlmeyer: Die Kenlyn Chroniken
Drachenschiffe über Kenlyn
Rückkehr nach Kenlyn
Kampf um Kenlyn
Auch hier handelt es sich um Fictionfantasy, wobei das Augenmerkt wohl eher auf den Science Fiction Anteil liegt. Ich habe diese Trilogie verschlungen und eine weitere Trilogie steht von ihm bereit. Gehört für mich absolut in die Kategorie: Sollte man gelesen haben.



Bernd Frenz : Die Blutorks
Der Sklave (da fehlt doch tatsächlich die Rezension) (jetzt nicht mehr:))
Der Krieger
Der Befreier
Hier ein Autor, der kein Selfpublisher ist sondern bei Blanvalet untergekommen ist. Ich mag diese Ork Saga sehr, weil sie nicht so klischeehaft daher kommt. Ich muss aber zugeben, dass mir Bannkrieger und Banndstreiter noch besser gefallen haben. Es sind aber nur zwei Bände, daher passten sie nicht zum Thema




Susanne Pavlovic: Feuerjäger
Die Rückkehr der Kriegerin
Herz aus Stein
Das Schwert der Königin
Was soll man dazu noch sagen. Obwohl ich normalerweise diesen Verlag meide, konnte ich HIER nicht widerstehen. Egal, wer sie gelesen hat, alle finden die Serie toll. Sogar meine 87jährige Mutter. Was hat sie gestrahlt, als ich ihr drei so dicke Bücher brachte. Sie hat sie regelrecht verschlungern.
Es gibt noch Zusatzbände zu dieser Trilogie, die aber alle eigenständig sind. Diese Trilogie ist als eine Einheit in sich abgeschlossen.


V.E. Schwab: Weltenwanderer
Vier Farben der Magie
Die Verzauberung der Schatten
Die Verschwörung des Lichts
Diese Bände habe ich netterweise von Fischer Tor erhalten. Ich wollte nur Band eins zum reinschnuppern. Was ein Glück, dass alle drei Bände kamen, denn ich musste  umgehend weiterlesen, als ich Band eins durch hatte. Eines meiner Highlights 2018  





Stephan Russbült: Die Oger
Die Oger
Der Rubin der Oger (upss auch da fehlt die Rezension) 
Blutiger Winter
Leider hat man von Stephan Russbült schon länger nichts mehr gehört. Ich habe alle seine Bücher gelesen. Auch wenn mir Düsterkrallenwald nicht ganz so gut gefallen hat, sind alle Bücher von ihm wirklich gelungen. Und er verfügt über einen Humor, der mir sehr liegt.  
Dieser Oger ist völlig aus der Art geschlagen!
Andreas Saumweber: Die Druidenchronik
Schattenkrieg
Schattensturm
Schattenfluch
Niemand kennt diesen Autor und diese Trilogie. Warum eigentlich? Eine Mischung aus Endzeit, nordischen Mythen und Fantasy. Sie spielt in einem apokalptischen Deutschland, das macht es leicht sie zu lesen. keine komplizierten Namen, keine komplizierte Welt.
Nicht einfach zu lesen  und sehr komplex- aber das liebe ich ja


 
Bernd Perplies: Magierdämmerung
Für die Krone
Gegen die Zeit
In den Abgrund ( keine Rezension eingetragen. Ich merke schon, ich habe einiges nachzutragen)
Hier handelt es sich um Steampunk. Es war eine meiner ersten Trilogien in diesem Genre, mittlerweile lese ich es genauso gerne wie High Fantasy.  
Ich kenne von Bernd Perplies noch das Imperium der Drachen und die Tarean Saga. Kann ich alles empfehlen.
Terry Pratchett: Johnny Maxwell
Nur Du kannst die Menscheit retten
Nur Du kannst sie verstehen
Nur Du hast den Schlüssel
Weltenwanderer wird sich wundern, dass Pratchett bei mir gelistet wird. Ich mag seine Bücher nicht. Diese Trilogie ist eine Ausnahme, sie hat aber auch nichts mit seiner Scheibenwelt zu tun. Ich habe sie vor meiner Bloggerzeit gelesen und somit gibt es keine Rezension. Da wird also ein reread nötig sein.