Hadrian Marlowe ist ein privilegierter
Mensch. Als Sohn von Lord Alistair Marlowe genießt er alle Vorzüge der elitären
Klasse der Paladine. Sein Lebensweg ist vorherbestimmt, als ältester Sohn wird
er eines Tages Archon der Präfektur Meidua. Er hat alles, was man sich für Geld
kaufen kann, nur eines erhält er im Haus seines Vaters nicht: Elterliche Liebe.
Die Ehe seiner Eltern wurde aus politischen Erwägungen heraus geschlossen, die
beiden Söhne wurden aus dem familiären Genpool heraus künstlich gezeugt.
Als Hadrian älter wird, hinterfragt er
seine Bestimmung. Er möchte nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten. Zumal
Crispin, sein jüngerer Bruder, eher den Erwartungen seines Vaters entspricht. Der
Scholastiker Tor Gibson, der Tutor der
Kinder, lehrt den jungen Mann vieles über die Welten da draußen und regt somit
dessen Neugier an. Er ist so etwas wie ein Vater für Hadrian und kennt ihn besser als jeder Mensch. Als Hadrian
ihm von seinen Fluchtplänen erzählt, unterstützt ihn sein alter Mentor und gibt
ihm ein Empfehlungsschreiben mit, um eine Ausbildung bei den Scholastikern zu
bekommen.
Doch Pläne können schief gehen, das muss
auch Hadrian erfahren, als er versucht, dem Machtbereich seines Vaters zu
entkommen. Eine wahre Odyssee beginnt, die dem des echten Odysseus in nichts
nachsteht.


