Nach den Ereignissen in „die
Stadt der toten Klingen“ zieht sich Sigrud je Harkvaldsson ins Exil zurück und treibt planlos durch die Welt. Immer auf der Flucht vor den Schergen von Saypur, denn sie werfen
ihm Verrat und Mord vor. Er ist ein einsamer, unglücklicher und verbitterter
Mann, der im Schatten lebt, während seine ehemaligen WegbegleiterInnen Karriere
machen.
Als er jedoch erfährt, dass
seine alte Mentorin und Freundin Shara Komayd ermordet wird, setzt er
alles daran, ihren Mörder zu finden. Er verlässt die Wildnis und macht sich auf
den Weg nach Saypur. Dort erfährt er, dass Shara ihn keineswegs vergessen, sondern
ihm eine Nachricht hinterlassen hat, mit der Bitte, ihre Tochter Tatyana zu
beschützen. Er findet das Mädchen bei einer alten Bekannten Ivanya Restroyka. Zusammen
versuchen sie, die Hintergründe des Mordes zu klären und sind sich dabei immer
sicherer, dass Göttliches im Spiel ist. Aber sie haben damals alle Götter
vernichtet. Wie kann es sein, dass ihre Macht immer noch wirkt?
Kommentar:
Sigrud spielt in den ersten
beiden Bänden eher eine Nebenrolle, wobei er in Band zwei schon mehr Raum
erhält als im ersten Band. Dort ist er eher noch Leibwächter und oft Mörder,
der Mann für das Grobe. Trotz allem war er mir immer sehr sympathisch und es
freut mich, dass er eine eigene, abschließende Geschichte bekommt.

