Siebzehn
Jahre verbrachte Mazuk auf der Suche nach dem Mädchen Sina. Er erwartete, eine
starke Magierin zu finden, eine kaum zu überwältigende Feindin. Doch alles, was
er findet. ist eine verängstigte junge Frau, die eine behütete Jungend hatte
und nicht verstehen kann, was da so plötzlich in ihr Leben tritt.
Sie
wird in ihrem Elternhaus überwältigt.Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie
sich in einem Verlies und kann sich an ihr vorheriges Leben kaum noch erinnern.
Nur das Bild ihrer Eltern, blutüberströmt, steht ihr vor Augen. Sie wird
gefoltert und befragt aber sie versteht nicht, was ihre Peiniger von ihr
wollen. Königin Zayda glaubt, dass Sina die Magierin ist, von der die
Prophezeiungen berichten. Die einzige Frau, die mächtig genug werden kann, die
unterdrückten Völker zu einen und die Ratkenkönigin zu vernichten. Als
Zayda Sina sieht, kann sie es kaum
glauben. Dieses armselige, verängstige,
wimmernde und schwache Wesen soll ihr Untergang sein? Lachhaft, denkt sie. Aber
sie ist nicht die einzige Person, welche an die Prophezeiung glaubt. Sina wird
aus den Verliesen befreit und kann entkommen.
Als ihr Befreier bei einem Überfall stirbt und sie scheinbar tot
zurückgelassen wird, findet man sie und bringt sie in das Dorf Ornanung zu jemandem,
der sich um die Toten kümmert.