17 Januar 2021

Blut und Feder von Peter Hohmann

  
Mit seinen weißen Haaren und seinen roten Augen wird Hoimar schon als Kind mit Misstrauen betrachtet. Man hält ihn für einen Dämon, jemanden, der Leid und Unglück über die Menschen bringt. Er muss mit ansehen, wie sein Vater ermordet wird. Das Gesicht des Mörders verfolgt ihn in seinen Träumen, nie wird er dieses Antlitz vergessen. Ein paar Jahre darauf stirbt auch seine Mutter nach schwerer Krankheit und der Junge ist nun allein und schutzlos, ein Spielball der brutalen Triebe seiner Altersgenossen. Er wird geschlagen, gedemütigt und sogar verkrüppelt. Nur Wunna, seine Freundin aus Kindertagen, hilft ihm. Sie bringt ihm Essen und Kleidung und unterhält sich mit ihm.
 
Doch sie muss das Dorf verlassen, um eine arrangierte Ehe einzugehen und Hoimar bleibt einsam zurück. 

Die Kinder der Zeit von Adrian Tchaikovsky Gastrezension von Monis Zeitreise

Da ich momentan auf Grund von Corona nicht so zum lesen komme wie sonst, freue ich mich sehr über die Unterstützung und die Gastrezensionen von sehr lieben Blogger*Kolleginnen, die ich nach und nach hier veröffentlichen werde.

Monika Rickert mit ihrem Blog Monis Zeitreise macht heute den Anfang. Im Gegensatz zu meinen Geschmack, ist der von Monika sehr breit gefächert. Für heute hat sie einen Science Fiction Roman ausgesucht, der zwar keine 5 Sterne bekommen hat, der ihr aber auf Grund seiner Eindringlichkeit, im Gedächtnis geblieben ist.

Wir haben uns 2020 auf der "nicht stattgefundenen" LBM kennen gelernt und uns seither nicht mehr aus den Augen verloren. 

Adrian Tchaikovsky erzählt in „Die Kinder der Zeit“ von einer Menschheit, die auf der Suche nach einer neuen Heimat ist und von einem terraformten Planeten, auf dem ein Evolutionsvirus ausgesetzt wurde.

14 Januar 2021

Top Ten Thursday 14.01.2021 - die Flops des Jahres 2020

 

Zuerst dachte ich, dass ich zu dem Thema nichts beisteuern kann, dann habe ich aber doch ein paar Titel gefunden, die mich 2020 nicht wirklich überzeugen konnten. Nicht unbedingt, weil sie schlecht waren sondern eher, weil sie nicht meinen Geschmack trafen oder ich etwas anderes oder mehr erwartet habe. Das soll niemanden davon abhalten, die Bücher zu lesen, meine Meinung ist rein subjektiv.

 

Richard Morgan - das Zeitalter der Helden
 
ich hatte dieses Buch unter dem Titel »glühender Stahl« vor einigen Jahren bereits gelesen und freute mich auf die Neuauflage. Man erwartet als Leser ja, dass eine Überarbeitung ein Buch nur besser machen kann. Welch kolossaler Irrtum. Der Text wurde anscheinend mit einem Google-Translator übersetzt. Die Fehlerquote war exorbitant hoch, Sätze wurden verstümmelt und der Sinn ging verloren. Ich habe daraufhin den Übersetzer angeschrieben, der im Buch namentlich genannt wird. Er wusste nichts von der Neuübersetzung und war, wie ich,

09 Januar 2021

Das Kochenhaus - die schimmernden Reiche Band 2 von Stephen Lawhead

Cosimo Christopher Livingstone, von allen nur kurz Kit genannt, hätte sich nie träumen lassen, dass in seinem Leben jemals etwas Aufregendes passiert. Er hat einen langweiligen und eintönigen Job und eine Freundin, mit der er eine Beziehung unterhält, geprägt von Langeweile und Gewohnheit.

Dies alles ändert sich, als er seinem Urahn begegnet, der ihn mit auf Reisen nimmt. Reisen durch Raum und Zeit, die der junge Mann nie für möglich gehalten hätte.
Leider verliert Kit bei einem Zeitsprung seine Freundin Mina. Um sie wieder zu finden, braucht er eine Karte der Ley Linien. Je besser man diese Linien beherrscht, desto präziser kann man den Ort und die Zeit bestimmen, die man besuchen möchte. Der Entdecker und Forscher Arthur Flinders-Petrie war der erste Mensch, der diese Reisen systematisch unternahm um darüber eine Karte anzufertigen. Doch er brachte die Koordinaten und Zielpunkte nicht auf Papier, nein, er tätowierte sie sich auf seine Haut, damit er sie immer bei sich hatte und das Wissen nicht in falsche Hände geriet. Denn auch Bösewichter erfuhren von den Ley Linien und wollten sich diese zu Nutze machen, um die Vergangenheit zu manipulieren.

07 Januar 2021

Top Ten Thursday 07.01.2021 - Autor*Innen deren Namen mit L beginnt

Nochmals allen ein frohes, gesundes und glückliches Jahr 2021 mit viele tollen Büchern

Der erste Top Ten Thursday im Jahr 2021 widmet sich dem Buchstaben L. Natürlich habe ich wieder zu viel Auswahl, daher fällt mir die Entscheidung sehr schwer. Ich möchte gerne immer alle Selfpublisher*Innen und Bücher aus Kleinstverlagen nennen, da sie Werbung brauchen. Aber momentan lese ich ja kaum etwas anderes, so dass auch unter der Prämisse die Auswahl zu groß ist.

Stephen Lawhaed - alle Werke-
diesen Autor muss ich einfach als erstes nennen. Egal ob er historische Romane schreibt oder Fantasy und Science Fiction, alle Bücher sind durchweg spannend und gut geschrieben. Er hat ebenfalls eine Trilogie um Robin Hood herum geschrieben. Seine Bandbreite ist wirklich sehr groß. Nur, was wähle ich heute aus, um euch neugierig zu machen »seufz«?

06 Januar 2021

Grayson Steel und die Furien von Paris ( Nebula Convicto Band 3) von Torsten Weitze

 

Grayson Steel und seine Truppe bekommen einen Auftrag, der ihnen so gar nicht behagt. Sie sollen auf eine diplomatische Mission nach Paris reisen. Diplomatie und Grayson Steel sind zwei Dinge, die nicht zusammen passen, dass sollte auch der Lady vom See klar sein. Und Shaja, die Halbdämonin, ist ebenfalls eher dafür bekannt, dass sie erst schießt und dann Fragen stellt. 
Als die vier in Paris ankommen wird schnell klar, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Die Stadt liegt unter eine unnatürlich lang anhaltenden Hitzeglocke, die Menschen spielen verrückt und auch innerhalb der Quadriga bauen sich bald Aggressionen auf. Schnell wir den Vieren klar, dass ein Bann über der Stadt liegt, der die Menschen magisch beeinflusst und das schlechteste in ihnen hervorbringt. 
Nun muss die Quadriga nicht nur gegen die Verschwörer kämpfen, sich diplomatisch mit den drei Präfektorinnen der Stadt Paris auseinandersetzen, sondern auch gegen ihre eigenen Gefühle ankämpfen. 

02 Januar 2021

Gungo Large - Spiel mir das Lied vom Troll von Thomas Niggenaber

Ich beginne die Rezension sofort mit einem Zitat von Seite 33, das die Hauptfigur perfekt beschreibt:»Gungo Large, die Geißel dieser Stadt. Zweiundzwanzig Verhaftungen wegen Trunkenheit, Körperverletzung und ungebührlichem Verhalten, allein in diesem Jahr.«

Der Sheriff von Copperhole möchte Gungo Large so schnell wie möglich aus der Stadt haben. Er weiß, dass der etwas zu groß geratene Zwerg unterfordert ist und ohne Geld und Job immer mehr dem Suff verfällt. Daher vermittelt er ihm einen Job beim reichsten Rancher der Umgebung. Dessen Tochter wurde entführt und Gungo Large soll sie finden. Der Zwerg, der wegen seiner genialen Schießkünste einen besonderen Ruf genießt, nimmt den Auftrag an, denn die Belohnung beinhaltet nicht nur ein Pferd und Spesen, sondern auch 3000 Mithril Dollar. Zusammen mit dem etwas dümmlichen Ork mit dem klangvollen Namen Merluzo Fuerte de la Raqueta, macht sich Gungo Large auf den Weg. Seine erste Spur führt die beiden ungleichen Gefährten in die Stadt Hoochtown, wo sie auf die bezaubernde Bardame Muse treffen, die sich dem Duo anschließt, da sie im Auftrag der Regierung die Aktivitäten einer Gruppe namens  DGojH »dunkle Gesellschaft ohne jede Haftung« aufklären soll. 
Bald stellt sich heraus, dass beide Aufträge unweigerlich zum gleichen Ziel führen.