Beide Autoren schreiben wirklich spannende Geschichten, die nicht dem Mainstream entsprechen. Die Torwelten Saga ist so etwas wie fiction-fantasy und vereint beide Genre.
Und bei Tim J. Radde musste ich gerade feststellen, dass es einen weiteren Band der Dunkellande gibt. Und wieder ein Buch auf meiner Wunschliste. Und wenn ich sehe, was er noch alles geschrieben hat, habe ich noch viel vor mir.
Das Geheimnis der Torwelt
Patrick
Arbogast hat hier eine wirklich spannende Geschichte entworfen. Ein Teil High
Fantasy in einem mittelalterlich wirkendem Ambiente, ein Teil reine Science
Fiction. Mit hochentwickelter Technologie, Genmanipulation, Terraforming, Raumschiffen und -schlachten
sowie fremden Welten. Zu Beginn wechseln die Erzählstränge langsam. Erst auf
Seite 152 erfolgt der erste Szenenwechsel, der Autor lässt sich Zeit, geht auf
seine Figuren ein und lässt ihnen Raum, sich zu entfalten. Er schafft es, eine perfekte Balance zwischen
beiden Geschichten zu halten. Gegen Ende
hin wechseln die Szenarien schneller, die Geschichte gewinnt an Tempo und hält
den Leser in Atem.
Patrick
Arbogast möge mir verzeihen, wenn ich schreibe, dass ich an einigen Stellen
schon schmunzeln musste, vor allem bei diesen Wolverinefäusten von Ivan. Weiter
Kampf um die Torwelt
Captain Meyers und seine Crew müssen
erfahren, dass eine Raumfähre nicht gegen den Odem eines ausgewachsenen Drachen gefeit ist. Nachdem sie notgedrungen auf
Eddor gelandet sind trennen sie sich.
Die Nichteinmischungsregel und eine neutrale Einstellung konnten die
Raumfahrer nicht weiter einhalten, angesichts der Grausamkeiten, welche die
Verbannten an den Bewohnern des Planeten verüben.
Divione untersucht mit der Kandra
zusammen die neue Seuche, welche sich unaufhaltsam auf dem Planeten ausbreitet
und beide sind bemüht, ein Heilmittel zu finden. Auch wenn sich die Salas Kai
und die Gaianerin zu Beginn nicht sonderlich mögen, vereint sie bald ihre Liebe
zur Medizin und ihre gemeinsamen Forschungen. Weiter
Das Schicksal der Torwelt
Obwohl Eddor eine mittelalterlich
geprägte Welt ist, müssen die Raumfahrer akzeptieren, dass sie ohne die dortige
Magie nichts gegen die Verdammten ausrichten können. Für so fortschrittliche
Menschen ist es eine große Überwindung, die eigene Machtlosigkeit anzuerkennen.
Sie halten die Prophezeiungen für albern und glauben zuerst nicht an den ganzen
Hokuspokus. Aber als sie sehen, was die Salas Kai mit Hilfe von Sirian alles
vermögen und was der Feind mit der dunklen Macht Zaihor alles anrichten kann,
lassen sie sich überzeugen, dass nur eine Zusammenarbeit zum Sieg führen kann. Weiter
»es heißt, eine Klinge gleicht immer
ihrem Träger«
Odrin Weißhaupt führte einst eine starke
Klinge, eine Meteoreisenklinge, das Geschenk des Kaisers Kasestian an seinen
besten Freund. Als Anführer der Legionen des Kaisers schuf sich Odrin mit
dieser Klinge, mit seinem taktischen Geschick und seinem Ehrgefühl einen großen
Namen, sowohl in der Heimat als auch bei den Feinden. Doch was ewig halten
sollte - zerbrach. Zuerst die Klinge des
Schwertes, dann die Freundschaft zwischen Odrin und dem Kaiser und dann Odrin
selbst.
Flutbringer - Die pandrischen
Chroniken 2
Die junge Sestia kann sich
nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Sklavenjäger finden sie an einer
Küste und verkaufen sie an die Gladiatorenschule des Terik. Dessen
Gladiatorenschule ist auf dem absteigenden Ast und mit Frauen als
Gladiatorinnen hofft er, dass Interesse des Volkes neu zu wecken.
Sestia kann sich zwar nicht an
ihre Vergangenheit erinnern aber es ist schnell klar, dass sie im Gebrauch eines
Schwertes unterrichtet wurde. Da sie jedoch zierlich und wendig ist, wird sie im
Gebrauch von Dreizack und Schwert ausgebildet. Mit der Zeit macht sie sich
einen Namen als Gladiatorin, doch sie verliert nie ihr eigentliches Ziel aus den Augen: Herauszufinden
wo sie herkommt und wer sie ist.
Der Gladiator Berrex hilft ihr
und schmuggelt sie aus der Gladiatorenschule, damit sie einen alten Mystiker
treffen kann, der womöglich die Barriere in ihrem Gedächtnis löschen kann.
Doch ist es wichtig zu erfahren,
wo man herkommt oder ist es nicht wichtiger zu wissen, wohin einen der Weg
führen wird? Weiter
Die Struktur der Jornae, ihre Lebensweise
und Gesellschaft erinnert sehr an die Nordmänner und ich denke, das ist auch so
gewollt. Man kann als Lesende den Wunsch der jungen Männern nach einer Öffnung
des Landes nachvollziehen. Jorna stagniert, ist mit sich selbst zufrieden. Sie
haben alles, was sie zum Leben brauchen und lehnen Neuerungen ab. Nandovain ist
sich sicher, dass ein Öffnen der Grenzen mehr Vorteile für das Land bringt und
seine Reise, die ihn bis in die Dunkellande führt, überzeugt ihn davon, dass er
recht hat.
Vor jedem Kapitel gibt es eine
kurze geschichtliche Abhandlung aus dem Geschichtsalmanach Ecora,
die sich auf das kommende Kapitel
bezieht. Mir hat das sehr gut gefallen, es gibt dem Lesenden einen
Überblick
über Tradition und Geschichte. Dazu gibt es vorne im Buch ein
Personenregister,
eine Begriffserklärung sowie eine ausführliche Karte von Ecora. Die
Handlung ist in sich abgeschlossen aber es ist klar, dass hier noch
nicht die ganze
Geschichte erzählt ist. Weiter



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