08 Juli 2026

Selfpublisher Support Juni 2026 - Patrick Arbogast und Tim J. Radde (Beitrag Nummer neun)

Beide Autoren schreiben wirklich spannende Geschichten, die nicht dem Mainstream entsprechen. Die Torwelten Saga ist so etwas wie fiction-fantasy und vereint beide Genre.
Und bei Tim J. Radde musste ich gerade feststellen, dass es einen weiteren Band der Dunkellande gibt. Und wieder ein Buch auf meiner Wunschliste. Und wenn ich sehe, was er noch alles geschrieben hat, habe ich noch viel vor mir.
 
Patrick Arbogast
Das Geheimnis der Torwelt
Patrick Arbogast hat hier eine wirklich spannende Geschichte entworfen. Ein Teil High Fantasy in einem mittelalterlich wirkendem Ambiente, ein Teil reine Science Fiction. Mit hochentwickelter Technologie, Genmanipulation,  Terraforming, Raumschiffen und -schlachten sowie fremden Welten. Zu Beginn wechseln die Erzählstränge langsam. Erst auf Seite 152 erfolgt der erste Szenenwechsel, der Autor lässt sich Zeit, geht auf seine Figuren ein und lässt ihnen Raum, sich zu entfalten.  Er schafft es, eine perfekte Balance zwischen beiden Geschichten zu halten.  Gegen Ende hin wechseln die Szenarien schneller, die Geschichte gewinnt an Tempo und hält den Leser in Atem.
Patrick Arbogast möge mir verzeihen, wenn ich schreibe, dass ich an einigen Stellen schon schmunzeln musste, vor allem bei diesen Wolverinefäusten von Ivan. Weiter
  
Kampf um die Torwelt
Captain Meyers und seine Crew müssen erfahren, dass eine Raumfähre nicht gegen den Odem eines ausgewachsenen  Drachen gefeit ist. Nachdem sie notgedrungen auf Eddor gelandet sind trennen sie sich.  Die Nichteinmischungsregel und eine neutrale Einstellung konnten die Raumfahrer nicht weiter einhalten, angesichts der Grausamkeiten, welche die Verbannten an den Bewohnern des Planeten verüben.
Divione untersucht mit der Kandra zusammen die neue Seuche, welche sich unaufhaltsam auf dem Planeten ausbreitet und beide sind bemüht, ein Heilmittel zu finden. Auch wenn sich die Salas Kai und die Gaianerin zu Beginn nicht sonderlich mögen, vereint sie bald ihre Liebe zur Medizin und ihre gemeinsamen Forschungen. Weiter
 
Das Schicksal der Torwelt
Obwohl Eddor eine mittelalterlich geprägte Welt ist, müssen die Raumfahrer akzeptieren, dass sie ohne die dortige Magie nichts gegen die Verdammten ausrichten können. Für so fortschrittliche Menschen ist es eine große Überwindung, die eigene Machtlosigkeit anzuerkennen. Sie halten die Prophezeiungen für albern und glauben zuerst nicht an den ganzen Hokuspokus. Aber als sie sehen, was die Salas Kai mit Hilfe von Sirian alles vermögen und was der Feind mit der dunklen Macht Zaihor alles anrichten kann, lassen sie sich überzeugen, dass nur eine Zusammenarbeit zum Sieg führen kann. Weiter 
 
Sturmzorn . die pandrischen Chroniken 1
»es heißt, eine Klinge gleicht immer ihrem Träger«
Odrin Weißhaupt führte einst eine starke Klinge, eine Meteoreisenklinge, das Geschenk des Kaisers Kasestian an seinen besten Freund. Als Anführer der Legionen des Kaisers schuf sich Odrin mit dieser Klinge, mit seinem taktischen Geschick und seinem Ehrgefühl einen großen Namen, sowohl in der Heimat als auch bei den Feinden. Doch was ewig halten sollte -  zerbrach. Zuerst die Klinge des Schwertes, dann die Freundschaft zwischen Odrin und dem Kaiser und dann Odrin selbst.   
 
Flutbringer - Die pandrischen Chroniken 2
Die junge Sestia kann sich nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Sklavenjäger finden sie an einer Küste und verkaufen sie an die Gladiatorenschule des Terik. Dessen Gladiatorenschule ist auf dem absteigenden Ast und mit Frauen als Gladiatorinnen hofft er, dass Interesse des Volkes neu zu wecken.
Sestia kann sich zwar nicht an ihre Vergangenheit erinnern aber es ist schnell klar, dass sie im Gebrauch eines Schwertes unterrichtet wurde. Da sie jedoch zierlich und wendig ist, wird sie im Gebrauch von Dreizack und Schwert ausgebildet. Mit der Zeit macht sie sich einen Namen als Gladiatorin, doch sie verliert nie ihr eigentliches Ziel aus den Augen: Herauszufinden wo sie herkommt und wer sie ist.
Der Gladiator Berrex hilft ihr und schmuggelt sie aus der Gladiatorenschule, damit sie einen alten Mystiker treffen kann, der womöglich die Barriere in ihrem Gedächtnis löschen kann.
Doch ist es wichtig zu erfahren, wo man herkommt oder ist es nicht wichtiger zu wissen, wohin einen der Weg führen wird? Weiter
 
Die Struktur der Jornae, ihre Lebensweise und Gesellschaft erinnert sehr an die Nordmänner und ich denke, das ist auch so gewollt. Man kann als Lesende den Wunsch der jungen Männern nach einer Öffnung des Landes nachvollziehen. Jorna stagniert, ist mit sich selbst zufrieden. Sie haben alles, was sie zum Leben brauchen und lehnen Neuerungen ab. Nandovain ist sich sicher, dass ein Öffnen der Grenzen mehr Vorteile für das Land bringt und seine Reise, die ihn bis in die Dunkellande führt, überzeugt ihn davon, dass er recht hat. 
Vor jedem Kapitel gibt es eine kurze geschichtliche Abhandlung aus dem Geschichtsalmanach  Ecora, die sich auf das kommende Kapitel bezieht. Mir hat das sehr gut gefallen, es gibt dem Lesenden einen Überblick über Tradition und Geschichte. Dazu gibt es vorne im Buch ein Personenregister, eine Begriffserklärung sowie eine ausführliche Karte von Ecora. Die Handlung ist in sich abgeschlossen aber es ist klar, dass hier noch nicht die ganze Geschichte erzählt ist. Weiter
 
 

 

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Achtung Datenschutz! Mit dem Abschicken des Kommentars nehme ich zur Kenntnis und bin einverstanden, dass meine Daten von Blogspot gespeichert und weiterverarbeitet werden!