Mit dem Voranschreiten
der Geschichte ändern sich die Konstellationen.Während Stenvulf und Irdarian
sich immer weiter voneinander entfernen, vertieft sich die Beziehung zwischen Jenana und Irdarian. Die junge Frau
hat ihre Schüchternheit überwunden und steht ihrem Mann mit Rat und Tat zur
Seite und weist ihn auf die Missstände in seinem eigenen Land hin.
Stenvulf ist
von der Mark enttäuscht und strebt eine Unabhängigkeit des Cheruskerlandes an.
Nicht jeder in seiner Heimat unterstützt diese Idee, da einige vom Handel mit
der Mark leben. Stenvulf erkennt aber, dass sie durch die
Nahrungsmittellieferungen viel zu abhängig geworden sind. Er möchte ein freies
und starkes Cheruskerland, das sich selbst ernähren kann.
So streben
die ehemaligen Freunde beide gravierende Umwälzungen an, die sie vor ihrem Volk
vertreten müssen.
Kommentar:
Es handelt
sich um den mittlerweile dritten Band der epischen Saga. Während zu Beginn die
Freundschaft zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Männern hervorgehoben
wird, ist langsam ersichtlich, dass sie sich sehr unterschiedlich entwickeln.
Obwohl Irdarian offen für Veränderungen ist, erkennt er nicht, wie sehr die
Lage der Cherusker seinen Freund belastet. Als privilegierter Sohn
aufgewachsen, dem seit seiner Kindheit alles zur Verfügung stand, glaubt er
nicht, dass in der Mark Armut oder Not herrscht. Und als Erzfürst ist er sich
sicher, alles menschenmögliche für die Cherusker unternommen zu haben,
beginnend bei den Nahrungsmittellieferungen. Erst nach und nach erkennt Irdarian,
dass auch in der Mark nicht alles so ist, wie es scheint. Jenana hat ihn schon
öfters darauf hingewiesen, dass es durchaus Menschen gibt die Not leiden und
sie ist es auch, die Irdarian dazu bringt, diese Not zu sehen und zu erkennen.
Leider lebt Stenvulf viel zu weit entfernt, um den Wandel des jungen Erzfürsten
zu erkennen. So entfremdet er sich immer mehr von seinem ehemaligen Freund und
steigert sich in die Ungerechtigkeiten hinein.
Guten Morgen liebe Petra,
AntwortenLöschenalso beim Anblick des ersten Titels ärgere ich mich, weil ich ihn zwar bei mir auch gesehen habe, aber dann doch nicht genommen habe. Da hätten wir doch endlich mal eine Gemeinsamkeit haben können und ich habe es vergeigt. Na ja, es gibt schlimmeres! Und immerhin haben wir beide ein Nashorn anzubieten.
Wie niedlich sieht denn Der Mäuseschwur von Dorothea Flechsig aus? Das wäre definitiv etwas für mich.
Zu unserem Treffen auf der Messe: Michaela hat mich auch schon gefragt. Ich wohne dieses Mal weit draußen in Leipzig und möchte mich am Abend einfach nicht noch mal in die Stadt zurück begeben. Du weißt schon... alte Frau, Rücken und dann abends auch platt. *lach
Vielleicht klappt es ja spontan!
Liebe Grüße
Barbara
https://sommerlese.blogspot.com/2026/02/top-ten-thursday-221.html