Zum Glück hatte ich 2025 nicht so viele Flops, daher wird der Beitrag relativ kurz. Ich habe aber nicht alle Bücher, die ich 2025 gelesen habe, auch rezensiert, daher gibt es zu einigen Büchern keinen Link.
Während ich die komplette Weitseher Saga und die Zauberschiffe regelrecht verschlungen habe, habe ich diese Trilogie nach knapp 200 Seitan abgebrochen. Vielleicht muss einige Zeit vergehen, bis ich nach den Zauberschiffen etwas Neues von Robin HObb beginnen kann. Ich habe die Trilogie noch und versuche es vielleicht nächstes Jahr nochmal.
Da lese ich lieber echte Western, als so etwas abstruses.
Eine glänzende Zukunft liegt vor dem jungen Nevare Burvelle: Gut
vorbereitet durch eine strenge Erziehung und die harte Schule des alten
Kidona-Häuptlings Dewara, reist er gen Westen in die Hauptstadt des
Reiches, um an der Akademie des Königs seine Ausbildung zum
Kavallerieoffizier zu absolvieren. Doch tief in sich trägt er – noch
ohne es zu wissen – die Magie eines alten Volkes ...
da waren meine Erwartungen völlig anders und während T.J. Klune den Sex auf ein paar Seiten beschränkt, die man gut überblättern kann, ist dieser Romane durchtränkt von Sexszenen, bis hin zu Details, die ich nie wissen wollte. Ich weiß, die Geschmäcker sind verschieden, ncht umsonst hat das Buch bei 168 Bewertungen einen Schnitt von 4,7. Ich bevorzuge Bücher wie Parnassus oder Witchmark.
Ein neuer Job, ein mürrischer Partner – und jede Menge Chaos.
Nachdem Detective Dexter J. Daley mit seiner Aussage vor Gericht seinen
eigenen Kollegen hinter Gitter gebracht hat, ist sein Leben ein
Trümmerfeld. Sein Ruf ist ruiniert, seine Beziehung zerbrochen, und
plötzlich ist er das schwarze Schaf bei der Polizei. Doch statt gefeuert
zu werden, landet er dank seines Adoptivvaters bei den THIRDS – einer
Spezialeinheit, in der Mensch und Gestaltwandler, die Therianer, Seite
an Seite kämpfen. Dex ist fest entschlossen, sich zu beweisen, doch sein
Start verläuft … holprig. Sein neuer Partner, Teamleiter Sloane Brodie,
ist alles andere als begeistert vom Neuzugang. Doch Dex wäre nicht Dex,
wenn er sich davon unterkriegen ließe – mit Charme, Witz und einem
unerschütterlichen Dickkopf wirbelt er die gesamte Einheit gehörig
durcheinander. Als eine brutale Mordserie an Therianer-Aktivisten die
Stadt erschüttert, wird klar: Die größte Herausforderung für Dex ist
nicht, seinen Platz im Team zu finden – sondern zu überleben.
Kommentar:
Das Buch stammt aus der Feder
einer australischen Autorin, die ihrem Kontinent sehr verbunden scheint. Die
Landschaftsbeschreibungen in dieser Geschichte sind sehr detailliert und
intensiv, erstrecken sich oft über mehrere Seiten. In Band eins liest man das
noch gerne, da nebenher doch einiges passiert. Mittlerweile bin ich aber am
Ende des zweiten Bandes und ich gebe zu, mindestens hundert Seiten habe ich dort
sicher überblättert. Ich mag epochale Geschichten und lese gerne Bücher von
1000 Seiten wie von Tad Williams, Robin Hobb oder Brandon Sanderson. Der erste
Band von Alison Croggon hat 476 Seiten, wenn man also dort 100 Seiten
überblättert, reduziert sich die Geschichte stark.
Im ersten Band lernen sich der
Barde Cadvan und Maerad kennen. Barden sind wohl das, was in anderen Geschichten
Magier sind. Sie verweben ihr Kunst mit Musik. Sie sind Lehrer und verantwortlich
für das Land um ihren Bardenschulen herum.
Fazit:
Ein spannender Auftakt mit
einigen Längen. Trotzdem fehlt es mir etwas an Tiefe. Vieles bleibt oberflächlich
und wird erst durch das Nachwort klar. Meines Erachtens hätte man einiges in
die Handlung einbauen können und dafür auf Reiseschilderungen verzichten können.
Band 2 bis 4 habe ich nicht mehr rezensiert. Ich habe die Serie beendet, weil ich momentan viel Zeit habe und somit auch Bücher beenden kann, die mich nicht so fesseln. Und ich wollte wissen, wo die Reise hinführt.
Das Mädchen Maerad ist vom Schicksal ausersehen. Während der
Schatten des Bösen sich über das Land Edil-Amaranth legt, begibt sich
Maerad auf eine abenteuerliche Reise. Sie versucht, das Rätsel eines
halb vergessenen Liedes zu lösen, in dem die einzige Hoffnung der
Menschheit liegt.
Eine Welt, in der Barden Magier sind Ein Mädchen, in dem eine
unglaubliche Gabe schlummert Und ein Rätsel, das alles verändern könnte
Die schwarze Armee marschiert nach Norden. Die sieben Königreiche stehen
vor dem Untergang. Allein das Mädchen Maerad und ihr Bruder Hem wissen
um den Schlüssel zum Frieden: Sie wollen das Baumlied enträtseln, ein
magisches Lied, mit dem der Namenlose zurückgeschlagen werden kann. Doch
Maerad und Hem sind weit voneinander entfernt und müssen sich in der
Wirren des Kriegs erst wiederfinden. Derweil gewinnt der Namenlose immer
mehr an Macht ...
leider hat der letzte Band nicht das erhoffte spannende Ende gebracht, sondern es war einfach vorhersehbar und enttäuschend. Und am Ende noch eine love story einzubauen war mehr als nervig
Eine Welt, in der Barden Magier sind. Ein Mädchen, in dem eine
unglaubliche Gabe schlummert. Und ein Rätsel, das alles verändern
könnte. Die ganze Erde ist durchtränkt von Verderbtheit, und die Macht
des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur
Wiederherstellung des Gleichgewichts - ist verloren. Der Jungbarde Hem
flieht aus der Stadt Turbansk, die unter dem Angriff der finsteren
Heerscharen erzittert. Um die Geheimnisse des Feindes zu ergründen,
schleicht er sich in ein gegnerisches Ausbildungslager ein. Bald schon
zeigt sich, dass sein Schicksal enger mit dem magischen Baumlied
verknüpft ist, als er bislang ahnte ...
Klappentext: Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn
seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die
durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald,
dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht
stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine
Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei
Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.
Kommentar:
Das
wird eine kurze Rezension. Ich hatte völlig andere Erwartungen, was
dieses Buch anging. Ich hatte vorher das Buch "die verschwundene
Buchhandlung von Evie Woods" gelesen und war von dieser Geschichte
verzaubert. Und Mr. Penumbra hatte ich mir ähnlich vorgestellt, eine
Geschichte voller Bücher, Mystik, Magie, uralter Geheimnisse und tiefer
Gefühle und vielleicht etwas Philosophie.
Zitat Seite 22: " Es ist ein Laden, in dem man ein jugendlcher Zauberer sein wollte."
Leider
war dem nicht so. Irgendwie hatte ich während des Lesens das Gefühl,
dass ich eine Werbeprospekt von Google in den Händen halte, Hier lernt
man alles über Google, was man nie wissen wollte. Es werden technische
Begriffe und Fachbegriffe benutzt, die nur ein Insider kennen kann. Ich
habe gelesen, dass Robin Sloane Wirtschafstwissenschaften studiert hat
und dann für Twitter und diverse Online Plattformen gearbeitet hat. Das
merkt man dem Buch und der Sprache an. Die Lebenseinstellung von Kat und
ihren Kollegen und Kolleginnen ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden,
der sich mit dem Thema Datenschutz, Überwachung und Privatsphäre
beschäftigt. Denn Google ist hier "der große Bruder" der zum Wohle der
Menscheit existiert und unser aller Leben leichter machen möchte.
Elsie arbeitet schon als
junges Mädchen in der Streichholzfabrik ihres Vaters. Da ihre Mutter sehr früh
gestorben ist, kümmert sie sich um ihren jüngeren Bruder Jolyon, den sie
abgöttisch liebt. Für Elsie ist längst klar, dass sie nie heiraten, sondern die
Fabrik mit ihrem Bruder zusammen leiten wird.
Als eines Tages Investoren die Firma besichtigen, lernt Elsie Rupert
Bainbridge kennen, der von der forschen Art der jungen Frau fasziniert ist. Und
aus der Faszination wird Liebe. Rupert und Elsie heiraten, doch leider
verstirbt Rupert kurz nach der Eheschließung und lässt eine junge und
schwangere Witwe zurück. Elsie bleibt nichts anderes übrig, als sich aus der
Gesellschaft zurückzuziehen, wie es von
einer trauernden Witwe erwartet wird.
Zitat: „ Eine Witwe mied das
Licht und vergrub sich in Trauer.“
Elsies Träume von einem
luxuriösen, abwechslungsreichen Leben in London platzen wie eine Seifenblase
und zusammen mit ihrer Cousine Sarah begibt sie sich auf den Landsitz der
Bainbridges. Für Elsies Gefühl liegt der am Ende der Welt. Als sie in „The Bridge“
ankommen, ist Elsie entsetzt über den Zustand des Landhauses und dem Mangel an
Personal. Die Dorfbewohner meiden das Herrenhaus und bald sollte Elsie auch
erfahren, warum.
Kommentar:
Ich bin sehr zwiegespalten,
was dieses Buch betrifft. Laura Purcell wird zurzeit in den Himmel gelobt und
viele Leserinnen sind absolut begeistert von dem Stil und der Ausdruckskraft
der Autorin.
Ich liebe Schauerromane, ich
habe viele Bücher von Wilkie Collins gelesen, ich mag Rebecca, Jane Eyre und
auch das Phantom an der Oper. Was Stil und Ausdrucksstärke betrifft, kann die
Autorin hier durchaus mithalten, aber der Inhalt konnte mich leider nicht
abholen.








Hallo Petra,
AntwortenLöschenich rezensiere alles was ich lese und ich breche inzwischen auch nichts mehr. Dazu macht es viel zu viel Spaß schlechte Bücher zu rezensieren ...
Von deinen Büchern habe ich HELL AND HIGH WATER gelesen. Das hat mir sogar sehr gut gefallen.... allerdings wird das, was du hier schon kritisierst im zweiten band noch schlimmer, und der hat mir dann auch nicht mehr so gefallen... Teil drei wartet aber noch darauf gelesen zu werden (obwohl ich ehrlich gesagt gar keine Lust darauf habe ...)
DIE STILLEN GEFÄHRTEN stehen auf der Wunschliste und DIE SONDERBARE BUCHHANDLUNG liegt auf meinem SuB... aber da habe ich schon sehr unterschiedliche Meinungen gelesen... wird wohl erst einmal auch Staub ansetzen.
Liebe Grüße
Martin
Mein TTT: https://wp.me/p9WDjt-lbI
Hallo Martin, so lange ich die Geschichte dahinter noch mag, geht es. T.J. KLune macht das aber meines Erachtens besser, weil man da die Szenen überblättern kann, während das bei Charlie Cochet nicht geht, da das ganze Buch damit durchtränkt ist. Die Buchhandlung hat mich tatsächlich absolut genervt. Gerade, wenn man sich so ansieht was Musk und TRump so treiben, dürfte es so ein Buch garnicht geben, das alles verharmlost und Googel in den Himmel lobt. Dabei geht die eigentliche Geschichte wirklich total unter. Aber...alles ist subjektiv. Liebe Grüße Petra
LöschenHallo Petra!
AntwortenLöschenOh wie schade! Die stillen Gefährten fand ich so toll! Vielleicht versuchst du es doch noch mit einem der anderen? Ich persönlich rate hier immer zu meinem Highlight "Das Korsett", das fand ich einfach grandios!
Und Robin Hobb zu sehen überrascht mich ebenfalls! Ich kenne ja bisher auch nur ihre lange Weitseher Saga, möchte aber die anderen Bücher von ihr auch noch versuchen. Ich bin gespannt wie sie mir gefallen werden.
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra hab ich vor Jahren gelesen, war aber auch nicht so ganz begeistert davon...
Hoffen wir, dass wir wenige Enttäuschungen in diesem Jahr dabei haben! :)
Liebste Grüße, Aleshanee