15 Januar 2026

Top Ten Thursday 15. 01.2025 - Zeige uns 10 buchige Flops aus deinem Lesejahr 2025

Zum Glück hatte ich 2025 nicht so viele Flops, daher wird der Beitrag relativ kurz. Ich habe aber nicht alle Bücher, die ich 2025 gelesen habe, auch rezensiert, daher gibt es zu einigen Büchern keinen Link. 

Die Schamanenbrücke von Robin Hobb
Während ich die komplette Weitseher Saga und die Zauberschiffe regelrecht verschlungen habe, habe ich diese Trilogie nach knapp 200 Seitan abgebrochen.  Vielleicht muss einige Zeit vergehen, bis ich nach den Zauberschiffen etwas Neues von Robin HObb beginnen kann. Ich habe die Trilogie noch und versuche es vielleicht nächstes Jahr nochmal.
Da lese ich lieber echte Western, als so etwas abstruses.
Eine glänzende Zukunft liegt vor dem jungen Nevare Burvelle: Gut vorbereitet durch eine strenge Erziehung und die harte Schule des alten Kidona-Häuptlings Dewara, reist er gen Westen in die Hauptstadt des Reiches, um an der Akademie des Königs seine Ausbildung zum Kavallerieoffizier zu absolvieren. Doch tief in sich trägt er – noch ohne es zu wissen – die Magie eines alten Volkes ...
 
Hell and high water von Charlie Cochet
da waren meine Erwartungen völlig anders und während T.J. Klune den Sex auf ein paar Seiten beschränkt, die man gut überblättern kann, ist dieser Romane durchtränkt von Sexszenen, bis hin zu Details, die ich nie wissen wollte. Ich weiß, die Geschmäcker sind verschieden, ncht umsonst hat das Buch bei 168 Bewertungen einen Schnitt von 4,7. Ich bevorzuge Bücher wie Parnassus oder Witchmark. 
Ein neuer Job, ein mürrischer Partner – und jede Menge Chaos. Nachdem Detective Dexter J. Daley mit seiner Aussage vor Gericht seinen eigenen Kollegen hinter Gitter gebracht hat, ist sein Leben ein Trümmerfeld. Sein Ruf ist ruiniert, seine Beziehung zerbrochen, und plötzlich ist er das schwarze Schaf bei der Polizei. Doch statt gefeuert zu werden, landet er dank seines Adoptivvaters bei den THIRDS – einer Spezialeinheit, in der Mensch und Gestaltwandler, die Therianer, Seite an Seite kämpfen. Dex ist fest entschlossen, sich zu beweisen, doch sein Start verläuft … holprig. Sein neuer Partner, Teamleiter Sloane Brodie, ist alles andere als begeistert vom Neuzugang. Doch Dex wäre nicht Dex, wenn er sich davon unterkriegen ließe – mit Charme, Witz und einem unerschütterlichen Dickkopf wirbelt er die gesamte Einheit gehörig durcheinander. Als eine brutale Mordserie an Therianer-Aktivisten die Stadt erschüttert, wird klar: Die größte Herausforderung für Dex ist nicht, seinen Platz im Team zu finden – sondern zu überleben.  
 
Kommentar:
Das Buch stammt aus der Feder einer australischen Autorin, die ihrem Kontinent sehr verbunden scheint. Die Landschaftsbeschreibungen in dieser Geschichte sind sehr detailliert und intensiv, erstrecken sich oft über mehrere Seiten. In Band eins liest man das noch gerne, da nebenher doch einiges passiert. Mittlerweile bin ich aber am Ende des zweiten Bandes und ich gebe zu, mindestens hundert Seiten habe ich dort sicher überblättert. Ich mag epochale Geschichten und lese gerne Bücher von 1000 Seiten wie von Tad Williams, Robin Hobb oder Brandon Sanderson. Der erste Band von Alison Croggon hat 476 Seiten, wenn man also dort 100 Seiten überblättert, reduziert sich die Geschichte stark.
Im ersten Band lernen sich der Barde Cadvan und Maerad kennen. Barden sind wohl das, was in anderen Geschichten Magier sind. Sie verweben ihr Kunst mit Musik. Sie sind Lehrer und verantwortlich für das Land um ihren Bardenschulen herum. 
Fazit:
Ein spannender Auftakt mit einigen Längen. Trotzdem fehlt es mir etwas an Tiefe. Vieles bleibt oberflächlich und wird erst durch das Nachwort klar. Meines Erachtens hätte man einiges in die Handlung einbauen können und dafür auf Reiseschilderungen verzichten können. 
 
Das Rätsel von Alison Croggon (Pellinor Band 2)
Band 2 bis 4 habe ich nicht mehr rezensiert. Ich habe die Serie beendet, weil ich momentan viel Zeit habe und somit auch Bücher beenden kann, die mich nicht so fesseln. Und ich wollte wissen, wo die Reise hinführt.
Das Mädchen Maerad ist vom Schicksal ausersehen. Während der Schatten des Bösen sich über das Land Edil-Amaranth legt, begibt sich Maerad auf eine abenteuerliche Reise. Sie versucht, das Rätsel eines halb vergessenen Liedes zu lösen, in dem die einzige Hoffnung der Menschheit liegt.
 
Das Baumlied von Alison Croggon (Pellinor Band 3)
Eine Welt, in der Barden Magier sind Ein Mädchen, in dem eine unglaubliche Gabe schlummert Und ein Rätsel, das alles verändern könnte Die schwarze Armee marschiert nach Norden. Die sieben Königreiche stehen vor dem Untergang. Allein das Mädchen Maerad und ihr Bruder Hem wissen um den Schlüssel zum Frieden: Sie wollen das Baumlied enträtseln, ein magisches Lied, mit dem der Namenlose zurückgeschlagen werden kann. Doch Maerad und Hem sind weit voneinander entfernt und müssen sich in der Wirren des Kriegs erst wiederfinden. Derweil gewinnt der Namenlose immer mehr an Macht ...  
 
Die Krähe von Alsion Croggon (Pellinor Band 4)
leider hat der letzte Band nicht das erhoffte spannende Ende gebracht, sondern es war einfach vorhersehbar und enttäuschend. Und am Ende noch eine love story einzubauen war mehr als nervig
Eine Welt, in der Barden Magier sind. Ein Mädchen, in dem eine unglaubliche Gabe schlummert. Und ein Rätsel, das alles verändern könnte. Die ganze Erde ist durchtränkt von Verderbtheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts - ist verloren. Der Jungbarde Hem flieht aus der Stadt Turbansk, die unter dem Angriff der finsteren Heerscharen erzittert. Um die Geheimnisse des Feindes zu ergründen, schleicht er sich in ein gegnerisches Ausbildungslager ein. Bald schon zeigt sich, dass sein Schicksal enger mit dem magischen Baumlied verknüpft ist, als er bislang ahnte ...
 
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra von Robin Sloan
Klappentext: Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften. 
Kommentar:  
Das wird eine kurze Rezension. Ich hatte völlig andere Erwartungen, was dieses Buch anging. Ich hatte vorher das Buch "die verschwundene Buchhandlung von Evie Woods" gelesen und war von dieser Geschichte verzaubert. Und Mr. Penumbra hatte ich mir ähnlich vorgestellt, eine Geschichte voller Bücher, Mystik, Magie, uralter Geheimnisse und tiefer Gefühle und vielleicht etwas Philosophie.
Zitat Seite 22: " Es ist ein Laden, in dem man ein jugendlcher Zauberer sein wollte."
Sind nach diesem Satz die Erwartungen nicht hoch? 
Leider war dem nicht so. Irgendwie hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass ich eine  Werbeprospekt von Google in den Händen halte, Hier lernt man alles über Google, was man nie wissen wollte. Es werden technische Begriffe und Fachbegriffe benutzt, die nur ein Insider kennen kann. Ich habe gelesen, dass Robin Sloane Wirtschafstwissenschaften studiert hat und dann für Twitter und diverse Online Plattformen gearbeitet hat. Das merkt man dem Buch und der Sprache an. Die Lebenseinstellung von Kat und ihren Kollegen und Kolleginnen ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden, der sich mit dem Thema Datenschutz, Überwachung und Privatsphäre beschäftigt. Denn Google ist hier "der große Bruder" der zum Wohle der Menscheit existiert und unser aller Leben leichter machen möchte.
 
Die stillen Gefährten von Laura Purcell
Elsie arbeitet schon als junges Mädchen in der Streichholzfabrik ihres Vaters. Da ihre Mutter sehr früh gestorben ist, kümmert sie sich um ihren jüngeren Bruder Jolyon, den sie abgöttisch liebt. Für Elsie ist längst klar, dass sie nie heiraten, sondern die Fabrik mit ihrem Bruder zusammen leiten wird.  Als eines Tages Investoren die Firma besichtigen, lernt Elsie Rupert Bainbridge kennen, der von der forschen Art der jungen Frau fasziniert ist. Und aus der Faszination wird Liebe. Rupert und Elsie heiraten, doch leider verstirbt Rupert kurz nach der Eheschließung und lässt eine junge und schwangere Witwe zurück. Elsie bleibt nichts anderes übrig, als sich aus der Gesellschaft  zurückzuziehen, wie es von einer trauernden Witwe erwartet wird.
Zitat: „ Eine Witwe mied das Licht und vergrub sich in Trauer.“
Elsies Träume von einem luxuriösen, abwechslungsreichen Leben in London platzen wie eine Seifenblase und zusammen mit ihrer Cousine Sarah begibt sie sich auf den Landsitz der Bainbridges. Für Elsies Gefühl liegt der am Ende der Welt. Als sie in „The Bridge“ ankommen, ist Elsie entsetzt über den Zustand des Landhauses und dem Mangel an Personal. Die Dorfbewohner meiden das Herrenhaus und bald sollte Elsie auch erfahren, warum.
Kommentar:
Ich bin sehr zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. Laura Purcell wird zurzeit in den Himmel gelobt und viele Leserinnen sind absolut begeistert von dem Stil und der Ausdruckskraft der Autorin.
Ich liebe Schauerromane, ich habe viele Bücher von Wilkie Collins gelesen, ich mag Rebecca, Jane Eyre und auch das Phantom an der Oper. Was Stil und Ausdrucksstärke betrifft, kann die Autorin hier durchaus mithalten, aber der Inhalt konnte mich leider nicht abholen.
 
  
 
 

 

3 Kommentare:

  1. Hallo Petra,
    ich rezensiere alles was ich lese und ich breche inzwischen auch nichts mehr. Dazu macht es viel zu viel Spaß schlechte Bücher zu rezensieren ...
    Von deinen Büchern habe ich HELL AND HIGH WATER gelesen. Das hat mir sogar sehr gut gefallen.... allerdings wird das, was du hier schon kritisierst im zweiten band noch schlimmer, und der hat mir dann auch nicht mehr so gefallen... Teil drei wartet aber noch darauf gelesen zu werden (obwohl ich ehrlich gesagt gar keine Lust darauf habe ...)
    DIE STILLEN GEFÄHRTEN stehen auf der Wunschliste und DIE SONDERBARE BUCHHANDLUNG liegt auf meinem SuB... aber da habe ich schon sehr unterschiedliche Meinungen gelesen... wird wohl erst einmal auch Staub ansetzen.
    Liebe Grüße
    Martin
    Mein TTT: https://wp.me/p9WDjt-lbI

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    1. Hallo Martin, so lange ich die Geschichte dahinter noch mag, geht es. T.J. KLune macht das aber meines Erachtens besser, weil man da die Szenen überblättern kann, während das bei Charlie Cochet nicht geht, da das ganze Buch damit durchtränkt ist. Die Buchhandlung hat mich tatsächlich absolut genervt. Gerade, wenn man sich so ansieht was Musk und TRump so treiben, dürfte es so ein Buch garnicht geben, das alles verharmlost und Googel in den Himmel lobt. Dabei geht die eigentliche Geschichte wirklich total unter. Aber...alles ist subjektiv. Liebe Grüße Petra

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  2. Hallo Petra!

    Oh wie schade! Die stillen Gefährten fand ich so toll! Vielleicht versuchst du es doch noch mit einem der anderen? Ich persönlich rate hier immer zu meinem Highlight "Das Korsett", das fand ich einfach grandios!
    Und Robin Hobb zu sehen überrascht mich ebenfalls! Ich kenne ja bisher auch nur ihre lange Weitseher Saga, möchte aber die anderen Bücher von ihr auch noch versuchen. Ich bin gespannt wie sie mir gefallen werden.

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra hab ich vor Jahren gelesen, war aber auch nicht so ganz begeistert davon...

    Hoffen wir, dass wir wenige Enttäuschungen in diesem Jahr dabei haben! :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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