03 Juni 2026

Indie Titel Juni 2026 - Cologne Storytellers

Nachdem ich den ersten Band der Mityrs Trilogie von Pawel Kopijer gelesen hatte war ich neugierig auf den Verlag cologne storytellers und die Personen, die dahinterstehen. Meine Bitte nach einem Interview wurde sehr freundlich aufgenommen und ich bekam nette Mails mit allen Infos zur Geschichte des noch recht jungen Verlages von Florian und Silvia. Und sie waren bereit, ein paar Fragen zu beantworten.

Das komplette Interview verlinke ich hier 

Die Figuren, die der Autor auf den Lesezeichen zur Trilogie dargestellt hat, treffen wirklich genau die Beschreibungen im Buch. Es sind Charaktere, die mich gefangen genommen haben. Nicht überkitscht, nicht zu heroisch, mit kleinen Mängeln und Fehlern. In seiner Heimat ist Pawl Kopijer schon sehr bekannt und seine Website sieht absolut klasse auch, Auch, wenn ich leider kein Wort verstehe, die Optik lohnt schon einen Blick. 

Manche Bücher wollen einfach gefunden werden und ich bin immer noch froh, dass mich die zwei von den cologne storytellers angeschrieben haben.

Ich stelle den Beginn der Rezension zu Band eins hier ein und verlinke Band 2 und drei.

Die siebzehnjährige Funke hat sieben Jahre intensivster Ausbildung auf der Insel Orin hinter sich und steht nun vor ihrer Abschlussprüfung. Sollte sie diese bestehen, ist sie eine vollwertige Scharim und kann in ihr Dorf und zu ihrer Familie zurückkehren um ihre verantwortungsvolle Rolle in der Gemeinschaft einzunehmen.
Nach Abschluss der Prüfungen erfährt sie jedoch einige Wahrheiten, die ihr ganzes Weltbild ins Wanken bringen. Ihr wird eine Aufgabe zugeteilt, wie sie bisher kein Scharim bewältigen musste. Doch ihr Meister ist sich sicher, dass Funke über die geeigneten Fähigkeiten und die nötige Empathie verfügt, um die Aufgabe zu bewältigen.
Noran ist ein Auftragsmörder aus der Löwenburger „Gilde der Nacht“. Durch sein merkwürdiges Äußeres gilt er als Außenseiter, doch seine Talente sind unvergleichlich. Unterstützt wird er von seinem Mentor Silvan, der mehr in dem Jungen sieht und ihn fördert.
Als Noran einen Fehler begeht, muss er Löwenburg verlassen. Er bekommt einen noch nie da gewesenen Auftrag und Silvan begleitet ihn.
Sowohl Funke als auch Noran begeben sich Richtung Norden um ihre Aufgaben zu bewältigen. 
 

Kommentar:
die letzten Monate hatte ich das Glück, einige wirklich überraschend spannende und außergewöhnliche high fantasy Romane zu lesen, die entweder in Kleinverlagen erschienen sind oder als Selfpublishing. Jeder dieser Romane beinhaltet Karten zu den Welten, sowie ein Personenregister. Mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch die innere Gestaltung, gerade bei Mitrys, ist sehr schön. Die Seitenzahlen sind von einem Schild eingefasst und auf jeder Seite gibt es oben eine kleine Ranke. Das gefällt mir optisch sehr gut.
 
Funke ist eine impulsive junge Frau, die das Herz auf dem rechten Fleck hat. Ihr Traum war es stets, endlich die Insel Orin zu verlassen und wieder auf das Festland zurück zu kehren und ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen.  Schon als sie ihre Prüfungen absolviert, merkt sie jedoch, dass dies keine gewöhnlichen Prüfungen sind, denn sie hat eine seltsame und faszinierende Begegnung. Trotzdem  glaubt sie noch daran, dass sie ein einfaches, vorherbestimmtes Leben führen wird. Diese Illusion wird ihr schnell geraubt, denn auch die weitere Entwicklung in der Halle der Offenbarungen zeigt, dass Funke nicht der Norm entspricht.
Zu Beginn hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzufinden, denn die ersten Kapitel sind Selbstreflexionen der jungen Frau und mir liegt diese Erzählweise nicht. Doch nach Abschluss ihrer Prüfung und der Offenbarung ihres Magiezweiges nimmt die Erzählung an Fahrt auf und die Leser begeben sich zusammen mit ihr auf eine besondere Reise. Und die Kapitel um den jungen Noran sind von Beginn an fesselnd, was schon an seiner seltsamen Natur liegt. Obwohl  er als Mensch bezeichnet wird,  ist sein Äußeres für Menschen abstoßend. Seine merkwürdigen Augen  und seine außerordentlichen Sinne  machen ihn zu einem begnadeten Attentäter. Er liegt in einem stetigen Kampf mit sich selbst, denn etwas Dunkles lauert in ihm, dass an die Oberfläche möchte. Weiter
 
 

 

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