Nachdem ich den ersten Band der Mityrs Trilogie von Pawel Kopijer gelesen hatte war ich neugierig auf den Verlag cologne storytellers und die Personen, die dahinterstehen. Meine Bitte nach einem Interview wurde sehr freundlich aufgenommen und ich bekam nette Mails mit allen Infos zur Geschichte des noch recht jungen Verlages von Florian und Silvia. Und sie waren bereit, ein paar Fragen zu beantworten.
Das komplette Interview verlinke ich hier
Die Figuren, die der Autor auf den Lesezeichen zur Trilogie dargestellt hat, treffen wirklich genau die Beschreibungen im Buch. Es sind Charaktere, die mich gefangen genommen haben. Nicht überkitscht, nicht zu heroisch, mit kleinen Mängeln und Fehlern. In seiner Heimat ist Pawl Kopijer schon sehr bekannt und seine Website sieht absolut klasse auch, Auch, wenn ich leider kein Wort verstehe, die Optik lohnt schon einen Blick.
Manche Bücher wollen einfach gefunden werden und ich bin immer noch froh, dass mich die zwei von den cologne storytellers angeschrieben haben.
Ich stelle den Beginn der Rezension zu Band eins hier ein und verlinke Band 2 und drei.
Die siebzehnjährige Funke hat sieben
Jahre intensivster Ausbildung auf der Insel Orin hinter sich und steht nun vor
ihrer Abschlussprüfung. Sollte sie diese bestehen, ist sie eine vollwertige
Scharim und kann in ihr Dorf und zu ihrer Familie zurückkehren um ihre verantwortungsvolle
Rolle in der Gemeinschaft einzunehmen.
Nach Abschluss der Prüfungen
erfährt sie jedoch einige Wahrheiten, die ihr ganzes Weltbild ins Wanken
bringen. Ihr wird eine Aufgabe zugeteilt, wie sie bisher kein Scharim
bewältigen musste. Doch ihr Meister ist sich sicher, dass Funke über die geeigneten
Fähigkeiten und die nötige Empathie verfügt, um die Aufgabe zu bewältigen.
Noran ist ein Auftragsmörder
aus der Löwenburger „Gilde der Nacht“. Durch sein merkwürdiges Äußeres gilt er
als Außenseiter, doch seine Talente sind unvergleichlich. Unterstützt wird er
von seinem Mentor Silvan, der mehr in dem Jungen sieht und ihn fördert.
Als Noran einen Fehler begeht,
muss er Löwenburg verlassen. Er bekommt einen noch nie da gewesenen Auftrag und
Silvan begleitet ihn.
die letzten Monate hatte ich
das Glück, einige wirklich überraschend spannende und außergewöhnliche high
fantasy Romane zu lesen, die entweder in Kleinverlagen erschienen sind oder als
Selfpublishing. Jeder dieser Romane beinhaltet Karten zu den Welten, sowie ein
Personenregister. Mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch die
innere Gestaltung, gerade bei Mitrys, ist sehr schön. Die Seitenzahlen sind von
einem Schild eingefasst und auf jeder Seite gibt es oben eine kleine Ranke. Das
gefällt mir optisch sehr gut.
Funke ist eine impulsive junge
Frau, die das Herz auf dem rechten Fleck hat. Ihr Traum war es stets, endlich
die Insel Orin zu verlassen und wieder auf das Festland zurück zu kehren und
ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen.
Schon als sie ihre Prüfungen absolviert, merkt sie jedoch, dass dies
keine gewöhnlichen Prüfungen sind, denn sie hat eine seltsame und faszinierende
Begegnung. Trotzdem glaubt sie noch daran,
dass sie ein einfaches, vorherbestimmtes Leben führen wird. Diese Illusion wird
ihr schnell geraubt, denn auch die weitere Entwicklung in der Halle der
Offenbarungen zeigt, dass Funke nicht der Norm entspricht.
Zu Beginn hatte ich Probleme
in die Geschichte hineinzufinden, denn die ersten Kapitel sind
Selbstreflexionen der jungen Frau und mir liegt diese Erzählweise nicht. Doch
nach Abschluss ihrer Prüfung und der Offenbarung ihres Magiezweiges nimmt die
Erzählung an Fahrt auf und die Leser begeben sich zusammen mit ihr auf eine
besondere Reise. Und die Kapitel um den jungen Noran sind von Beginn an
fesselnd, was schon an seiner seltsamen Natur liegt. Obwohl er als Mensch bezeichnet wird, ist sein Äußeres für Menschen abstoßend. Seine merkwürdigen Augen und seine
außerordentlichen Sinne machen ihn zu
einem begnadeten Attentäter. Er liegt in einem stetigen Kampf mit sich selbst,
denn etwas Dunkles lauert in ihm, dass an die Oberfläche möchte. Weiter



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