26 Dezember 2016

Die Stadt des blauen Feuers - das Spiel der Götter 14



Auszug aus meiner Rezension bei www.fantasybuch.de

Die Stadt des blauen Feuers ist nun der deutsche vierzehnte Band der Serie von Steven Erikson. Eine Inhaltsangabe in wenigen Worten zu schreiben, ist absolut unmöglich. Zu viele Handlungsstränge aus den Bänden drei und vier werden fortgeführt, es wird nochmals Bezug auf Lether genommen und es kommen neue Handlungsstränge hinzu.  Für mich war das Buch eine Enttäuschung. Nicht, weil der Autor es schlecht geschrieben hat, sondern weil es unvermittelt endet und man mal wieder Monate auf den nächsten Band warten muss.
Viele Erzählstränge erschließen sich dem Leser hier nicht, weil sie nicht beendet sondern abgebrochen werden. Sie werden erst in der zweiten Hälfte des Originalbuches fortgeführt, bei uns also in Band 15. Da die Serie sehr komplex ist und wirklich epische Ausmaße annimmt, sind die Zwangspausen für die Leser unerträglich, man vergisst doch einiges während der Zeit und muss immer mal wieder in den vorherigen Bänden blättern, um den Faden wieder zu finden. Und da hier wirklich sehr viele Figuren aufeinander treffen, nimmt das Nachschlagen fast mehr Zeit in Anspruch als das Lesen dieses Bandes.

Wir befinden uns nun also wieder in der Stadt des blauen Feuers, Darujhistan. Crokus Junghand, begleitet von Barathol dem Schmied, Scillara und Chaur, kehrt in seine Heimatstadt zurück.  Er ist nicht mehr der junge, naive, abenteuerlustige und charmante Dieb von einst, der den Herren die Reichtümer und den Frauen das Herz stahl. Die vollständige Rezension lesen Sie hier.
Leider ist bei Blanvalet die neue Ausgabe für Band 14 nicht im Katalog, daher ein Link zu der alten Ausgabe.

7 von 10 Sternen

Titel: Die Stadt des blauen Feuers

Serie: das Spiel der Götter Band 14

Autor: Steven Erikson

Übersetzer: Tim Straetmann

Umschlag und Illustrationen: Melanie Korte und Isabelle Hirtz von Inkcraft

Verlag: Blanvalet, TB, 664 Seiten

ISBN 9783734161094

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen