26 Februar 2026

Top Ten Thursday 26.02.2026 - Zeige uns 10 Reihen, die du abgebrochen hast (auch den Grund dafür, wenn du es noch weißt)

Da muss ich weit in die Vergangenheit gehen, denn ich breche kaum eine Reihe ab. Dazu suche ich wirklich zu gezielt aus. Aber es gibt doch ab und an Bücher die mir so absolut nicht zusagen. Da ich aber Reihen erst sammel und dann lese, schaue ich schonn, dass es meinem Geschmack entspricht. Ich habe nur acht Reihen genannt, wenn ich vor Jahrzehnten etwas abgebrochen habe, erinnere ich mich nicht mehr darans.

Kevin Hearne - die Chronik des eisernen Druiden
Auszug aus meiner Rezension: 
Es gibt vieles an dem Buch, das ich nicht mag. Ich frage mich ernsthaft, was den Autor dazu veranlasst hat, einem Druiden, der seit über 2000 Jahren auf der Erde wandelt, das Aussehen eines 21jährigen zu geben. Ein 21jähriger (ich war auch mal 21) wirkt auf die Umgebung noch unreif und, wird kaum ernst genommen oder respektiert. Ich denke, wenn Atticus Mitte 30 und etwas vom Leben gezeichnet wäre, könnte ich ihn etwas ernster nehmen und seine Handlungen wären glaubhafter. Dazu kommt, dass er mittlerweile seit zehn Jahren in Arizona lebt, ein kleines Haus bewohnt und seinen Laden führt. Dass er nach zehn Jahren immer noch wie 21 aussieht, scheint niemandem in der Umgebung aufzufallen. 
Ich denke, der Autor hätte sich vielleicht etwas mehr Zeit nehmen sollen, mehr auf das Leben des Druiden einzugehen. Hier hatte ich das Gefühl, man wird von Seite zu Seite gehetzt: Kampf, Sex mit einer Göttin, Kampf, Sex mit einer Göttin, Kampf, Sex...... Der flotte Schreibstil des Autors passt allerdings dazu, ich hingegen mag eher Bücher, die sich Zeit nehmen und in denen die Figuren wachsen können. In meinen Augen hat Kevin Hearne hier eine Chance verpasst.  
 
Caroline Ronnefeldt -  Quendel 
Sogar meine Mama hat den ersten Band abgebrochen 
Die Quendel sind ein gutmütiges Volk, das sich abends am Kaminfeuer schauerliche Geschichten erzählt und für gewöhnlich nie etwas Ungeplantes tut. Doch als der selbst ernannte Kartograf Bullrich Schattenbart eines Nachts nicht nach Hause kommt, brechen seine besorgten Nachbarn auf, um ihn zu suchen – angetrieben von einem schrecklichen Verdacht: Kann es sein, dass sich der verwegene Eigenbrötler in die Nähe des Waldes Finster gewagt hat? Noch ahnt keiner, was diese Nacht so anders macht als alle anderen. Ein seltsam leuchtender Nebel öffnet die Grenzen zu einer fremden, bedrohlichen Welt. Wer die Zeichen zu lesen versteht, weiß, dass lang vergessene, uralte und grausame Kräfte zu neuem Leben erwachen.
Dazu habe ich keine Rezension verfasst, ich habe das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Es ist eines der wenigen Bücher, die Weltenwanderer und ich unterschiedlich sehen, sie liebt die Serie ja, man sieht also: Alles ist subjektiv. Mir war es einfach zu sehr vom Hobbit geklaut. 

Robin Hobb -  die Nevare Reihe
Nach über  13 Bänden Fitz ging das garnicht
Eine glänzende Zukunft liegt vor dem jungen Nevare. Gut gerüstet durch die strenge Erziehung seines Vaters und die harte Schule des alten Kidona-Kriegers Dewara reist er nach Westen, in die Hauptstadt, um an der Akademie des Königs seine Ausbildung zum Kavallerieoffizier zu absolvieren. Ohne es zu wissen, trägt er die Magie eines alten Volkes in sich.
Nevares Lebensweg ist vorgezeichnet. Als Zweitgeborener eines Edelmannes ist er dazu bestimmt, Soldat zu werden, wie sein Vater es einst war, bevor der König ihn für seine Tapferkeit mit dem Adelstitel und einem Stück Land im Osten belohnte - im Osten, wo einst die Flachländer ihre Heimat hatten, jene »wilden« nomadischen Ureinwohner, die in Einklang und Harmonie mit der Natur lebten, und deren uralte Zauberei wundersame Dinge vermochte.
Nachdem ich ja Fitz Weitseher und die Zauberschiffe wirklich verschlungen habe, hatte ich mich auf diese Reihe sehr gefreut. Aber Nevare hält den Vergleich nich stand. Ich habe mich die Hälfte des ersten bandes durchgekämpft aber es war so zäh und langatmig ohne jede Spannung. Das habe ich mir geschenkt.
 
Agnus Wells . die Kinder des Exils
Da habe ich nur 20 Seiten gelesen, die Namen und die die lanatmige Einführung in die Riten des Volkes waren nicht meins 
Eine dunkle Bedrohung zieht von jenseits der Berge herauf. Die Späher des Zwergenvolkes der Grannach berichten von einer Armee seltsamer, furchteinflößender Kreaturen, die sich immer weiter vorschiebt. Nichts, was die Kaste der Träumer vorhersagt, hilft den Grannach. Ihre Träume sprechen nur von Schlachten, Blut und Tod un Bänden Fitz ging das garnchd davon, daß ihr Volk von seiner grünen Heimatsteppe ins Exil vertrieben wird ...
Kann ich nicht mal genau sagen. Ich habe nur ca. 50 Seiten gelesen. Ich fand die Namen der Personen, Landschaften, Götter etc, sehr verwirrend und konnte mir das absolut nicht merken. Auch der Schreibstil hat mir nicht zugesagt. Es entstand bei mir absolut kein Lesefluss
 
Lee Young Do . die Legende vom Tränenvogel 
Band 1 bis 3 fand ich wirklich gut aber es wurde mir dann zu verworren und irgendwie war die LUft raus 
Die Abenteurer Kaygon Draka, Lekon Tinahan und Feuergeist Bihyung haben die Reinkarnation der Lekon-Göttin gefunden – nur der Gott der Menschen bleibt verschwunden. Um die Herrschaft der Nagas und ihren Krieg gegen die Völker des Nordens zu beenden, reisen sie nach Süden, ins Zentrum des Naga-Reiches. Doch die Echsenwesen, die die Macht ihrer Göttin gestohlen haben, sind nahezu unbesiegbar, wenn der Gott der Menschen nicht gefunden und eine uralte Prophezeiung erfüllt wird. Den Abenteurern bleibt nicht mehr viel Zeit.
Band 1 bis 3 habe ich gerne gelesen aber dann war irgendwie die Luft raus. Es wurde mir zu verworren, obwohl ich asiatische Fantasy mag..Innovative Ideen, seltsame Kreaturen, absolut lesenswert aber irgendwie hatte ich nach 3 Bänden genug. Vielleicht lese ich Band 4 in einigem Abstand noch.
 
M.C. Beaton - Agatha Raisin 
Auszug aus meiner Rezension zu Band 1 ( Booh war mir die Frau unsymphatisch)
Obwohl ich so pittoreske cosy Krimis liebe, hat mir der Auftaktband nicht so gut gefallen. Das ewige hin und her und die Launen der Protagonistin haben mich teilweise sehr genervt. Aus London wegziehen, das Dorf in den Himmel loben, das Dorf hassen, wieder nach London, dort alles ätzend finden, wieder ins Dorf. Glaubhaft ist das nicht. Sicherlich fällt es schwer aus der Stadt auf das Land zu ziehen. Aber Agatha hatte genug Zeit, sich über diese gravierenden Veränderungen in ihrem Leben Gedanken zu machen. So blauäugig, wie sie die ganze Sache angeht, handelt doch sicher kein Mensch?
Einerseits wird sie als taffe Geschäftsfrau beschrieben, andrerseits ist sie oft nahe am Wasser gebaut und verhält sich wie ein kleines Kind.
 
Walter Hill - Department 19
Auszug aus meiner Rezension. 
An sich handelt es sich um eine gute  Idee des Autors. Leider mangelt es an der Umsetzung. Die Geschichte ist vorhersehbar und hält keine überraschenden Wendungen für den Leser bereit. Die Figuren sind sehr eindimensional und haben keine Tiefe. Der Verräter ist leicht zu erraten, der Plot vorhersehbar und es baut sich kaum Spannung auf. Einige Handlungen lassen sich nicht nachvollziehen und einige Handlungen erscheinen sehr unglaubwürdig.
Wer die Legende um Dracula kennt und liebt wird an einigen Stellen den Kopf schütteln. Zerfielen die Vampire damals noch zu Staub wenn man ihnen einen Pflock ins Herz stieß explodieren sie heute sehr spektakulär und verteilen ihre Eingeweide auf alles in ihrer Umgebung. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, fand ich persönlich diese sehr drastisch geschilderten Szenen als ekelig, unangenehm und überflüssig. 
Hier ist es wie mit den Filmen. die mir so auf den Keks gehen. Gute alte Ideen klauen und sie total verstümmeln.  
 
Die Saga der Blutgeschworenen von John Gwynne
Die ersten beiden Reihen (die Getreuen und die Gefallenen) habe ich geliebt aber das wollte nicht zu mir
Die Romane von John Gwynne sind nichts für schwache Nerven: In England und in den USA steht der Autor für ein intensives, brutales und viele tausend Seiten umspannendes Fantasy-Erlebnis, das auch zahlreiche deutsche Leser begeistert hat. Jetzt erscheint Gwynnes neue Saga, die ihm den Durchbruch beschert: In »Nordnacht« treten Leser*innen eine Reise in eine Fantasywelt an, die der skandinavischen Mythologie entlehnt ist: Unheimliche Wesen, die an Andrzej Sapkowskis Monster erinnern, bevölkern den Norden. Ausgerechnet drei sterbliche Menschen müssen in dieser grausamen Welt bestehen und der größten Bedrohung entgegentreten: den von den Toten wiederauferstandenen Göttern ...  
nachdem ich die Getreuen und die Gefallenen und Blut und Knochen wirklich gerne gelesen haben, hatte ich mich auf eine weitere Saga des Autors gefreut. Aber diese Wikinger Saga hat mich absolut nicht gepackt. Während in den ersten Serien immer eine Prise Herz dabei war, war mir dies hier zu düster und brutal, manchmal absolut ohne Sinn. Ähnlich wie GoT, wo es eigentlich auch nur daum geht, so viel Metzelei zu beschreiben wie es irgendwie geht
 

 

3 Kommentare:

  1. Mir ist doch noch eine eigefallen. Der rote Krieger von MIles Cameron. Das war aber vor meiner Blogzeit. Hier ein Auszug meiner Rezension bei fantasybuch,de: Leider hält der erste Eindruck nicht, was er verspricht. Statt das sich der Autor auf einige Hauptcharaktere beschränkt, kommen 28 Personen zu Wort, denen jeweils eigene Kapitel gewidmet sind. Manche dieser Personen schildern die gleichen Ereignisse aus einer anderen Perspektive und diese Redundanz ermüdet den Leser mit der Zeit. Und viele der Nebenschauplätze tragen nichts zur Bereicherung der Geschichte bei, sie lenken lediglich von der Grundgeschichte um den roten Ritter und seinen Gefolgsleuten ab.

    Dazu gehören für mich die Kapitel um die goldene Bärin, um Edward, die Königin oder auch Megan und Meg. Ich habe ab Seite 500 angefangen Seiten zu überblättern und mich nur noch auf die Geschichte der Söldner zu konzentrieren. Es ist auch schwierig einem Handlungsfaden zu folgen, wenn einer Person auf den ersten Seiten die Bühne betritt und dann erst wieder in der Mitte des Buches auftaucht. In dieser Zeit wurde der Leser mit einer Fülle an Menschen konfrontiert, so dass man sich teilweise fragt: Wer was das nochmal? Ich habe mir tatsächlich eine Liste der Personen gemacht und diese mit Stichpunkten versehen, zu welchem Szenario diese Person gehörte. Es wäre eine große Hilfe gewesen, hätte der Autor dem Buch ein Personenregister beigefügt. Aber immerhin hat es für Karten gereicht.

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  2. Hallo liebe Petra,

    O.K. ich bin ja nur ne normale Leserin/keine Bloggerin vielleicht bekommt deshalb jedes Buch/Autor seine Chance bis zur letzten Seite....augenzwickern...

    Denn ich habe immer noch die Hoffnung es könnte sich noch was ändern.....diese Hoffnung würde ich mir klar nehmen bei Abbruch...

    LG...Karin..

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  3. Huhu Petra :)

    Du hast meinen vollen Respekt das du kaum Reihen abbrichst! Spricht sehr für deinen Geschmack und wie gut du diesen kennst :) Ich kenne keines deiner Bücher außer "Quendel" und "Nordnacht" die habe ich schon gesehen, aber nicht selbst gelesen. Vielleicht auch ganz gut in diesem Fall :)

    Ganz liebe Grüße!

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