18 Juni 2016

der ewige Krieg von Joe Halderman



Auszug aus der Rezension von www.fantasybuch.de

Als der Krieg mit den Außerirdischen beginnt, werden von den Schulen die intelligentesten und anpassungsfähigsten Studenten zwangsverpflichtet. Nachdem sie eine mörderische Ausbildung durchlaufen, bei der schon viele Rekruten nicht überleben, erreichen sie das Kampfgebiet. Über den Feind und seine Absichten ist nichts bekannt. Das ganze Unternehmen erscheint als eine Farce.
William Mandella ist einer dieser jungen Soldaten. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt, teils ironisch, teils humorvoll aber immer eindringlich und bestechend. Durch die sogenannte Zeitdillatation erstreckt sich der Krieg über mehrere Jahrhunderte, obwohl für die Soldaten nur wenige Jahre vergehen. Bei jeder Rückkehr der Soldaten scheint ihre Welt plötzlich fremdartiger, die Sprache und Lebensweisen verändern sich und sie selbst wirken plötzlich wie Relikte aus einer anderen Zeit.
Das Vorwort von Ben Bova setzt die Erwartungen sehr hoch an. Ich war zunächst etwas skeptisch aber der Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Jede Generation hat ihren eigenen Krieg,
Bei einem ersten Kontakt erschießen die jungen Männer und Frauen mehrere fremde Wesen, ohne jeden Versuch zur Kontaktaufnahme. Dabei erfährt Mandella, dass die Auszubildenden einer hypnotischen Konditionierung ausgesetzt waren, um die Hemmschwelle abzuschalten. Bei diesem ersten Feindkontakt kommt eine Soldatin ums Leben, was den Hass der jungen Leute schürt, obwohl der Angriff von den Soldaten ausging und die Opferzahlen des sogenannten Feindes erheblich höher waren. Lesen Sie die vollständige Rezension hier

7 von 10 Sternen

Titel: Der ewige Krieg
Autor: Joe Haldeman

Reihe: Meisterwerke der Science Fiction

Übersetzer: N.N.

Verlag: Heyne SF, TB 336 Seiten

ISBN:9783453164147

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